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Nach einigen Minuten waren die nöthigenVorbereitun- gen getroffen und die beiden Sekundanten forderten Lieute­nant Hardinge und Ferdinand auf, ihre Plätze einzunehmen. Beide thaten es, wie es schien, mit vollkommener Ruhe und Entschlossenheit. Lieutenant Hardinge sah indeß sehr bleich aus, während Ferdinand nur ein wenig ernster als sonst blickte. Der erste Schuß fiel die Kugel flog so dicht an Ferdinands Ohr vorbei, daß er das Schwirren derselben vernahm er selbst aber stand unerschüttert, obgleich seine bisher blühend rothe Wange sich doch auch ein wenig blässer gefärbt hatte. Die Reihe zu schießen war jetzt an ihm, und unschlüssig wog er die Waffe in der Hand. Als er sie nach kurzem Zögern endlich erhob, eilte Bob, einer seiner jungen Freunde, dem wohl der ernste Augenblick das Gewissen er­schüttert haben mochte, auf ihn zu, blickte ihn flehend an und rief ängstlich:Thu's nicht, Ferdinand! Thu's nicht! Denke dran: du sollst Gott deinen Herrn nicht versuchen! Thu's nicht, mein Junge!"

Zurück, da!" rief indeß John, indem er Bob am Arme ergriff und auf die Seite stieß.Höre nicht auf das alberne Geschwätz des Jungen, Ferdinand! Gib's ihm tüchtig, denn er hat dich doch wahrhaftig nicht geschont!" Und leiser fügte er hinzu:Wenn du nicht Wort hältst, machst du dich lächerlich l Drauf mein Junge!"

Run, meinetwegen!" rief Ferdinand und hob das Pistol von Neuem, entschlossen, den gefährlichen Schuß zu wagen. Aber als nun der Moment gekommen war, wo er abdrücken sollte, zögerte er wieder und ließ nochmals die Waffe sinken. Es schwamm ihm vor den Augen, und seine Hand zitterte. Der Zuruf Bob's war ihm tief in die Seele gedrungen. Eben wollte er, entschlossen, lieber den Spott seiner Freunde zu erdulden, als Gott zu versuchen, sein Pi­stol in die Luft abschießen, als sehr zu unrechter Zeit Lieute­nant Hardinge selbst seinen Gedanken wieder eine andere Richtung gab.