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nehmen, daß ich die Wahrheit sprach. Die Wunde, welche die Kugel schlug, geht von oben nach unten, was allein dadurch möglich wurde, daß sie vorher an das Metall des Epauletts schlug, welches sie ja auch zerschmetterte. Und wenn es wirklich Ihr Wille war, Hardinge dort zu treffen, so kann ich nur bedauern, daß Ihre Absicht nicht ganz erreicht ist. Der arme Hardinge, schwerlich wird er mit dem Leben davon kommen!"
Ein Wehrnf entfloh Ferdinands Munde bei diesem Ausspruche des Arztes. Außer sich und fast ganz von Sinnen, verwünschte er das Duell und seinen unseligen Leichtsinn, der es veranlaßt hatte, und seine Freunde mußten lange vergeblich alle Mühe anwenden, um ihn nur einigermaßen zu beruhigen. Er wollte durchaus Hardinge noch einmal sehen und seine Verzeihung anflehen, was aber der Arzt, um den Verwundeten nicht auch noch durch Gemüthsbewegung zu erschöpfen, durchaus nicht gestattete. Mit Gewalt mußte Ferdinand festgehalten werden, bis Hardinge in einen Nachen gehoben und von dem Kampfplätze fortgeschafft war. Dann erst ließ man ihn frei, und der Wundarzt gab sich Mühe, ihn, der ohnehin schon vor Erschöpfung einer Ohnmacht nahe war, zu beruhigen.
„Ich verspreche Ihnen," sagte er, „Hardinge Ihre Reue über das Vergangene zu schildern, und übernehme es, Ihnen seine Verzeihung zu erwirken. Aber mehr dürfen und können Sie nicht verlangen. Denken Sie jetzt an Ihre eigene Sicherheit, und fliehen Sie aus diesem Lande, wo Sie jeden Augenblick gewärtig sein müssen, den Händen der strafenden Gerechtigkeit anheim zu fallen. Vergessen Sie aber nicht, daß ich Ihnen diesen Rath nur in der Hoffnung auf Ihre Besserung gebe! Hüten Sie sich in Zukunft vor Leichtsinn und Uebermuth — Sie sehen, welches entsetzliche Unheil die Folge dieser Fehler sein kann. Und nun fliehen Sie nach Frankreich oder Deutschland, denn auf brittischem Boden sind Sie nicht mehr sicher."

