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versucht. Hardinge, vergib mir, es war ja wahrhaftig wein Wille nicht I"
Vergebens suchten John und die übrigen Freunde Ferdinands ihn zu beruhigen. Es gelang ihnen nur, ihn aus die Seite zu führen, wo er das Opfer seines Leichtsinns nicht mehr vor Augen hatte. Außer sich vor Schmerz und Neue, warf sich Ferdinand hier in das Gras, verhüllte sein Gesicht mit den Händen und brach in ein so krampfhaftes Schluchzen aus, daß selbst der Sekundant seines Gegners, der ihn anfänglich nur mit stummer Verachtung behandelt hatte, davon gerührt wurde.
„Beruhigen Sie sich, Sir!" sagte er mitleidig. „Vielleicht ist die Wunde nicht so schlimm, als sie sckeint, und der unglückliche Hardinge kann noch zum Bewußtsein zurückgerufen werden. Lassen Sie sich dann diesen Vorfall zur Lehre dienen und spielen Sie nie wieder freventlich mit eines Andern Leben. Es ist ein sündhaftes und gottloses Spiel. Aber da kommt der Wundarzt, und wir werden hören, was er für Bescheid bringt."
Ferdinand sprang auf und eilte dem Manne entgegen. „Lebt er?" fragte er mit zitternder Stimme, aus der seine ganze Todesangst herausklang.
„Er lebt — noch!" cntgegncte der Wundarzt milder, als bisher. „Ob er zu reiten ist, das weiß Gott allein — ich habe wenig Hoffnung. Die Kugel ist von dem Epaulett, dessen Platte Metallfläche sie traf, abgeglitten, empfing dadurch eine andere Richtung, und durchbohrte des armen Hardinge's Brust."
„O Gott, ist das wahr?" rief Ferdinand aus. „Es wäre ein großer Trost, eine nnendliche Beruhigung für mich, denn in meinem Willen lag es ja, eben nur das Epaulett, und nicht den armen Hardinge zu treffen."
„Das mildert allerdings Ihre Schuld ein wenig," versetzte der Wundarzt, „und da der Umstand zu Ihrer Beruhigung dienen kann, so mögen Sie die Versicherung hin-

