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Unterredungen belauscht haben könne. In einem derselben haben wir nun schon unseren leichtsinnigen Freund Ferdinand wieder erkannt, und mit Bedauern gesehen, daß es ihm trotz aller herben und schmerzlichen Erfahrungen noch immer nicht gelungen ist, sich von seinen Fehlern ganz zu befreien. Ach, es ist so unendlich schwer, sich selbst beherrschen zu lernen, daß wir dem leichtsinnigen Ferdinand wohl nicht ganz unser Mitleiden versagen dürfen, obgleich wir auch nicht umhin können, ihn ernst und streng wegen seines Leichtsinns zu tadeln. Ein Jahr und länger hatte er nach seiner Flucht aus England jede Veranlassung zum Tadel zu vermeiden gewußt. Die Erinnerung an Hardinge war nicht aus seiner Seele gewichen, und die kummervollen Briefe, die Ladn Westmore an ihn schrieb, hatten dazu beigetragen, ihn bedächtiger, vorsichtiger, ernster mit einem Worte, b ess er zu machen. Die Zeit verwischte aber nach und nach die Eindrücke der Vergangenheit, und als Ferdinand vollends zu seinem unaussprechlichen Entzücken die Nachricht aus der Heimath empfing, daß des Lieutenants Hardinge Zu­stand nicht mehr lebensgefährlich sei, athmete er wieder froh auf und blickte mit leichterem Herzen in die Zukunft. Er mischte sich wieder unter Menschen, die er bis dahin immer gemieden, und machte von den Empfehlungsbriefen Gebrauch, welche seine betrübte , aber immer noch zärtlich nnd liebevoll gesinnte Mutter ihm zu verschaffen gewußt und nachgesendet hatte. Da er keine Lust empfand, so bald nach England zurückzukehren, indem er dort noch immer Bestrafung für den Zweikampf befürchten mußte, benutzte er seine neuen Bekanntschaften, um sich eine Offiziersstelle im Dienste des Königs von Frankreich zu verschaffen. Die Versuche, welche er machte, gelangen, und wir sehen ihn nun in ganz neuen und ehrenwerthen Verhältnissen, die er nur weise und vorsichtig zu benutzen gebraucht hätte, um alle seine vergangenen leichtsinnigen Handlungen vergessen und unschädlich zu machen. Er wollte das auch, er wollte