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siegen diesen Menschen, der ihm ein ganzes volles schönes Jahr von seinem Leben durch niedrige Angeberei gestohlen und vergiftet hatte, und ihn jetzt noch verhöhnte, bemächtigte sich seiner ganzen Seele. Seine Blicke flammten, seine Hände ballten, seine bleichen Wangen rötheten sich, und mit zornbebender Stimme sagte er:Aus meinem Wege, Mensch, oder beim Allmächtigen droben, es geschieht ein Unglück!"

Jean Dupuis wich erschrocken einen Schritt zurück, aber seine Umgebung flößte ihm wieder Muth ein. Was konnte ihm wohl in der Mitte so vieler Menschen von einem ein­zelnen Jünglinge geschehen, der noch dazu von der Strenge der Gesetze verfolgt wurde und Alles von ihr zu fürchten hatte?

Halt!" schrie er Ferdinand an und ergriff den Arm desselben.Ich verhafte Sie im Namen des Königs als einen aus dem Gefängniß entsprungenen Sträfling."

Ein Blitz des Grimmes, der furchtbarsten Wuth schoß aus Ferdinands Augen. So nahe der Freiheit, der Rettung, sollte er wieder der Verfolgung eines Menschen erliegen, der ihn schon so entsetzlich elend gemacht hatte.Nein, wenigstens nicht nngerächt!" rief er aus, schleuderte die Hand Duvuis von sich, ergriff einen schweren Stock, der ge­rade in seiner Nähe stand, und versetzte damit Dupuis einen so furchtbaren Schlag über den Kopf, daß sein Gegner so­gleich, wie vom Blitze getroffen, zusammenstürzte und wie todt auf dem Fußboden lag. Ein allgemeines Geschrei des Erstaunens, der Entrüstung über diese rasche That er­tönte. Man ergriff Ferdinand, der, selbst erschrocken über die Folgen seines raschen und nnbesonnenen Handelns, gar keinen Versuch zur Flucht machte, sondern blaß und zitternd den niedergeschlagenen Feind anstarrte. Etliche hielten ihn fest, Andere beschäftigten sich mit Dupuis, um den Ohn­mächtigen in's Leben zurückzurufen, noch Andere stürzten hin­weg, um Polizei-Soldaten herbeizuschaffen, und den Mörder