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Also jammernd zerraufte er sein Haar und taumelte endlich in den untern Raum hinab, um seine Todesangst in der Rumflasche zu ertränken.

Feigling, elender!" murmelte Fran?ois, der auf sein Geheiß die armen, an die Ketten geschmiedeten Galeeren- sclaven hatte peitschen müssen.

Feigling, grausamer!" dachte auch Ferdinand. Immer trifft es doch ein, daß ein Tyrann keinen Funken edeln Muthes in seiner Brust hegt."

Die Ruderer hatten indeß ihre jetzt völlig nutzlose Arbeit eingestellt, und sahen mit Grausen an die nahe Küste hinüber, welche immer näher und näher mit dem unver­meidlichen Tode drohte. Wild schrieen sie auf, schüttelten mit wüthendem Geheul und Wehklagen ihre Ketten, und riefen Fran?ois zu, er möchte sie um Gottes Barmherzigkeit willen von den Ruderbänken losschließen. Franyois zögerte und blickte unentschlossen Ferdinand an, welcher allein ruhig und gefaßt zwischen seinen tobenden Gefährten saß, und unerschrocken, vielleicht sogar mit heimlicher Freude, dem nahen Tode, der ihn von allen Qualen und Leiden erlösen mußte, in's Antlitz sah.

Warum jammerst und winselst du nicht?" fragte ihn Fran?ois.Hast du noch Hoffnung, gerettet zu werden?"

Rein," entgegnete Ferdinand.Aber der Tod schreckt mich nicht, da er mir minder furchtbar erscheint, als das jammervolle Loos, zeitlebens die Galeere rudern zu müssen."

Aber deine Kameraden? Was soll ich thun?"

Sie losschlicßen und ihnen auf diese Weise wenig­stens Gelegenheit zur Rettung geben," sagte Ferdinand. Bedenke, man hat sie zu den Galeeren, nicht aber zum Tode verurtheilt. Der Tod aber ist ihnen gewiß, wenn sie an diese Planken angekettet bleiben, die unfehlbar an dem nahen Felsenufer zerschellen müssen."

Du hast Recht!" antwortete Franeois nach kurzem