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Ihr mich nicht als Passagier mitnehmen wollt, so nehmt mich als Schreiber an, oder als Schiffsjungen, oder als was Ihr wollt — Alles will ich thun und gern Tag und Nacht arbeiten, um nur recht bald zu meiner armen Mutter zurückkehren zu können."
„Ist nichts I" sagte Kapitän Wilson kaltblütig. „Hab Leute genug und kann Niemand mehr brauchen. Bleibe bei dem, was ich gesagt. Schreibt, junger Mann! Seid Ihr so lange von Hause fort gewesen, wie Ihr sagt, wird's auf ein paar Tage oder Wochen mehr auch nicht ankommen."
„Aber wenn nun Euer Schiff bei der Ueberfahrt untergeht, Kapitän?" rief Ferdinand. „Wie soll dann meine Mutter erfahren, in welcher hilflosen und schrecklichen Lage ich bin?"
„Müßt eben noch einmal schreiben dann, mein Junge!" entgcgnete der Kapitän. „Wäre immer besser in solchem Fall, als wenn ich Euch mitnehme, indem Ihr, wenn das Schiff unterginge, ebenfalls verloren wäret. Da ist Tinte, Feder und Papier — setzt Euch hin und schreibt."
Ferdinand sah nun wohl ein, daß ihm weiter nichts übrig blieb, als dem Drängen des Kapitäns nachzugeben, seine Mutter von der Lage der Dinge zu unterrichten, schriftlich ihre Verzeihung anzuflehen, Reue und Besserung zu geloben, und endlich, sie um Hilfe zu bitten, damit er in das Vaterland und in ihre Arme zurückkehren könne. Diesen Brief übergab er versiegelt dem Kapitän und beschwor ihn, wenigstens in Betreff dieses Schreibens sein Wort zu halten und dasselbe sicher in die Hände von Lady Westmore zu befördern.
„Das will ich thun. verlaßt Euch darauf, mein Junge," entgegnete Kapitän Wilson. „Und nun, was wollt Ihr denn mittlerweile beginnen, bis eine Antwort aus England an Euch einläuft?"
Daran hatte Ferdinand nun eigentlich noch nicht gedacht
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