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sobald wir nach England kommen, will ich Euch Alles, was Ihr für mich auslegen werdet, zurückerstatten."
„Hm, das scheinen mir faule Fische, mit denen man keinen alten Fuchs fängt, wie mich," sagte Kapitän Wilson, und sein wohlwollendes Gesicht verwandelte sich in ein ernstes und mißtrauisches. „Nehmt mir's nicht übel, junger Mensch — aber ich bin schon zu oft betrogen worden, um nicht aus meiner Hut zu sein. Kann nichts werden, aus dem Geschäft da!"
Ferdinand erblaßte ein wenig und seine Hoffnungen sanken bedeutend. Er erzählte, wer er sei, durch welche Verkettung von Umständen er in seine jetzige Lage gerathen, und wie er so gern zu seiner Mutter zurückzukehren wünsche. Die Thränen standen ihm dabei in den Augen, und jedes seiner Worte trug das Gepräge der Wahrheit. Der Kapitän schüttelte indeß noch immer mißtrauisch den Kopf.
„Kann sein, daß Alles dieses wahr ist, junger Mann," sagte er — „kann sein aber auch, daß es Flausen sind. Lasse mich auf dergleichen Dinge ungern ein, habe mit meinen eigenen Angelegenheiten genug zu thun, und will mich nicht mit denen anderer Leute auch noch plagen. Dauert mich aber doch — für den Fall nämlich, daß Ihr die Wahrheit sagt und nicht ein Taugenichts oder Lüdrian seid — will Euch was vorschlagen — schreibt einen Brief an Eure Mutter, den ich mitnehmen und redlich besorgen will. Kann Euch dann nicht das Geld fehlen, und müßt nur ein wenig Geduld haben, bis es ankommt. Da setzt Euch her und schreibt!"
Traurig blickte Ferdinand vor sich nieder und zögerte. Noch wochenlang zu warten, bis die Antwort von seiner Mutter kam, das schien ihm unerträglich, und er beschloß bei sich, noch einen Versuch zu machen, das Herz des Kapitän Wilson zu rühren.
„Herr," sagte er und blickte ihn flehend an, — „wenn

