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Mann sich Eurer annähme. Nun, da ließ ich Euch denn eine Weile in llngewißheit schweben nnd bewog Euch, den Brief an Eure Mutter zu schreiben, den ich hiemit in Eure Hände zurückgebe. Verzeiht, daß ich ihn aufbrach aber ich mußte es thu», um hinsichtlich Eurer Gewißheit zu er­langen. Nun Euer ehrenhafter Entschluß, Euch das tägliche Brod durch Eurer Hände Arbeit zu verdienen, be­wies mir deutlich genug, daß Ihr kein Lügner, Lump und leichtsinniger Strolch wäret, und schon da war es bei mir beschlossen, Euch nach England unentgeltlich mitzunehmen vielleicht als Schiffsjungen oder überzähligen Matrosen, oder auch nur als müßigen Kostgänger. Als ich nun aber vollends Euren Brief las, was sofort geschah, nachdem wir bei meinem Freunde Silva die Sache mit dem Packknechts- dicnste in Richtigkeit gebracht hatten, besann ich mich eines Anderen. Ich sah nun wohl, daß Ihr mich nicht belogen hattet, sondern der wäret, für den Ihr Euch ausgabt, nnd meinte, ich wäre Euch für die anfänglich barsche Behandlung wohl eine Genugthuung schuldig. Diese Genugthuung sollte denn die heutige Ueberraschung sein, die mir, ich freue mich darüber, vollkommen geglückt ist. Ihr wurdet gerufen, um ein Glas Wein zu trinken, in das ich vorher einen unschäd­lichen Schlaftrunk gethan. Während Ihr schliefet wie eine Ratz, ließ ich Euch an Bord schaffen und in die Hängematte legen, und nun habe ich denn weiter nichts zu thun, als um Verzeihung wegen des erbrochenen Briefes zu bitten, die Ihr, meiner guten Absicht wegen, mir wohl nicht versagen werdet. Oder doch?"

Eine herzliche Umarmung, ein kräftiger Hündedruck, und der laute Ausruf:Mein edler, gütiger Wohlthäter!" war die Antwort auf Kapitän Wilsons Bedenken. Fer­dinands Herz floß über vor Entzücken und inniger Dank­barkeit, und lächelnd ließ Kapitän Wilson ihn eine Zeit lang gewähren.

NärrischerKauz!" sagte er dannlaßt es nun gut