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Lasten von Tuch, Draht, Perlen brauchte, aber er wußte nicht, wie er die Pagazi bekommen konnte, wie viel von jedem Stoffe er zu kaufen hatte; wenn er aber nicht in Verlegenheit durch den Mangel kommen, wenn er sich andererseits nicht mit unnützem Ballast schleppen wollte, mußte er das genau wissen. Suchen wir uns eine Vorstellung von den Unbequemlichkeiten einer Reise in Jnnerafrika nur in Beziehung auf die Tauschmittel zu machen. Wer in Europa reist, steckt sich die Tasche voll Banknoten oder Gold und kommt überall durch, so lange er Geld hat; in allen Städten findet er Wechsler, die ihm das Geld seiner Heimat gegen das landesübliche umtauschen. Im Innern von Afrika bei den Wilden gilt Geld nichts, bei einigen Stämmen gilt Zeug, bei andern Draht, bei andern Perlen als Münze.

Stanley mußte nun zu seinem Schutze Soldaten mitnehmen. Diese wollten aber essen auf der Reise, ebenso wie er selbst. Lebens­mittel und die Erlaubniß, durch die einzelnen Provinzen zu reisen, konnte er sich nur durch die übliche Münze, das übliche Tausch­mittel erkaufen. Er mußte sich also in Zanzibar so viel von diesen Tauschmitteln besorgen, als er ungefähr brauchte, mußte also nicht nur die Länder kennen, in denen Zeug, und die, in denen Perlen, und die, in denen Draht Zahlmittel ist, sondern er mußte auch die ungefähren Preise der Lebensmittel wissen; denn war er aus der Gegend heraus, in der Zeug gilt, und er hatte noch viel übrig, so war ihm dies eine unnütze Last. Hatte er sich nun diese Tauschmittel besorgt, so mußte er Lastträger haben, die ihm sein Geld, so können wir es ja nennen, trugen, und er mußte auch für diese Lastträger Stoffe mitnehmen, nämlich um ihnen den Lohn ausbezahlen und für sie Lebensmittel kaufen zu können. Wir dürfen uns also nicht wundern, wenn Stanley erzählt, daß er mit Berechnungen ganze Buch Papier voll geschrieben hat und doch zu