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keinem genügenden Resultat gelangt ist. Aus der Verlegenheit half ihm ein reicher arabischer Kaufmann, der Scheik Haschid, ein granbärtiger, ehrwürdig aussehender Mann, der selbst öfters in das Innere gereist war und Karawanen ausgeschickt hatte; er gab ihm die gewiinschte Auskunft mit großer Freundlichkeit, sagte ihm, welche Stoffe und wie viel er ungefähr brauche; von ihm lernte Stanley in wenigen Stunden inehr als er aus den Reisebüchern in drei Monaten gelernt hatte
Das Resultat, welches sich für Stanley, nachdem er sich die nöthigen Kenntnisse verschaffte hatte, ergab, muß uns, da wir an ein bequemeres Reisen gewöhnt sind, in Erstaunen setzen. Er wollte für sich, einige Begleiter und etwa zwanzig Soldaten auf ungefähr ein Jahr sorgen. Um das zur Unterhaltung und Besoldung nöthige Geld und das Gepäck fortzuschaffen, brauchte er als Portemonnaie ungefähr 140 Pagazi oder Lastträger und zwanzig Esel. Dieses Resultat war in der That überraschend, aber Stanley wußte doch nun, woran er war, und konnte aus Einkaufen gehen.
Nicht lange dauerte es, da glichen die Räume, die Stanley zu seinem Gebrauche erhalten hatte, einem großen Waarenlager. Hier lagen mehrere Tausende Doti von Zeugen verschiedener Art; jedes Doti enthält 3'/., Meter; dort sehen wir große Kisten voll von Perlen, dort große Haufen von Draht, daneben Kochgeräthe, Seile, Bindfaden, Zelte, Packleinwand, Segeltuch, Theer, Nähnadeln, Flinten, Beile, Pulver, Kugeln, Arzneien und viele andere Dinge. Im Ganzen waren gegen 11000 Pfund aufgespeichert, und da die größte Last für einen Menschen 70 Pfund betrügt, so brauchte Stanley nicht, wie sich jetzt herausstellte, 140, sondern 160 Pagazi, wenn er sich nicht anders zu helfen wußte. Noch hatte Stanley nicht alle Waaren eingekauft, als er auch schon daran dachte, sich eine zuverlässige Eskorte, eine Schaar Soldaten oder,

