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gekommen, daß er im Bette saß, aber bald lag er wieder. Da plötzlich erscholl des Vaters Stimme: Gustav, Du Faulpelz, willst Du aufstehen! wenn Du iu zehn Minuten nicht im Wohnzimmer am Frühstücktische sitzest, kommst Du nicht mit zum Onkel." Das half! Gustav war ein allzugroßer Freund von des Onkels Kirschen, die wollte er sich doch nicht gern entgehen lassen. Nun mußte er sich sputen, aber noch halb im Schlafe zog er die Strümpfe verkehrt an; anstatt aus dem Bette zu steigen fiel er heraus; den Rock bürstete er mit der Haarbürste und zog ihn dann vor der Weste an; endlich wollte er gar beide Stiefel über einen Fuß ziehen und als die letzte Secunde der letzten Minute eben begann, trat er zu seinem Glücke in's Wohnzimmer, denn der Vater war sehr strenge; eine Secunde später und Gustav hätte zu Hause bleiben müssen!

3. Pie Ausfahrt.

Genau um kl Uhr fuhren zwei Wagen vor die Thür, eine herrliche Kutsche mit zwei muthigen Schim­meln bespannt, und ein kleiner Stuhlwagen mit zwei niedlichen, nicht minder muthigen Ponies. Auf dem Bocke der Kutsche saß der alte Johann, der seine Pferde zu lenken verstand. Waren sie auch noch so ungeduldig und wild, er brauchte nur zu pfeifen und stille standen sie, und rührten sich nicht. Die Ponies