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einige muthwillige Sprünge und grasete dann eben so ruhig als an allen anderen Tagen. Annchen hüpfte wieder ins Haus. Auf der anderen Seite des Hauses war Robert eifrig damit beschäftigt, seine Tauben aus dem Schlage zu lassen und sie dann mit Weizen und Erbsen zu füttern. Da flogen sie eine nach der andern heraus, gewaltigen Lärm mit dem Zusammen­schlagen ihrer Flügel verursachend. Nach einer kleinen Luftreise um die große Scheune kehrten alle zu Robert zurück, um nun von ihm ihr Morgenbrodt zu erhalten. Besonders stolz war Robert auf das schwarze Pärchen mit dem blanken Gefieder, ein Geschenk vom Papa zum letzten Geburtstage. Dies Pärchen hatte jetzt Junge und deshalb war nur immer eins davon zur Zeit sichtbar, denn was hätte wohl aus den Kleinen werden sollen, wenn weder Papa noch Mama sie hüteten? So hatten Annchen und Robert am schönen Pfingsll morgen mit ihren Lieblingen zu thun, ein Geschäft, das an anderen Tagen stets vor Beginn der Schulzeit beseitigt sein mußte; heute konnten sie etwas länger dabei verweilen, denn sie waren ja recht früh auf­gestanden, und die Reise zum Onkel sollte erst um 9 Uhr vor sich gehen. Aber wo war unser Gustav denn'? Errathet ihr es nicht? Ach! er lag noch im Bette und reckte sich und streckte sich, und fand, daß es nirgends so schön sei, als im Bette. Er hatte auch schon einige Male den Versuch gemacht aufzustehen, war auch soweit