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Wasser kann ich nicht vertragen."Ja, ja! das glaube ich, das Reisen überlaßt Ihr lieber Anderen! Na, leben Sie recht wohl! Wir werden uns hier gewiß noch wiedersehen, ich bleibe nicht drüben, weil ich mein Vaterland über Alles liebe und Sie werden wohl nicht selbst die Schweine ohne Beine laufen sehen wollen." Als der Vater nach Hanse kam, war die Tante schon mit Sack »nd Pack eingezogen und wollte sich gar nicht bereden lassen, daß sie ihre Verwandten schon so schnell wieder missen sollte; hatte sie sich doch gerade darauf gefreut, ihre letzten Tage mit ihnen zu verleben. Doch, was half's, sie mußte sich fügen und that's auch gern, sobald sie die Gründe zur Reise hörte, zumal da ihr Mutter Rösel die Versicherung gab, daß die Abwesenheit nicht länger als höchstens zwei Jahre dauern sollte. Die noch übrigen Stunden des Tages vergingen schnell, indem man bei lieben Bekannten und Verwandten Abschiedsbesuche machte und die letzten Sachen in Ordnung brachte. Des Abends waren noch Freunde im Hause des Vaters, es wurde viel von Reisen, Schiffen :c. gesprochen und endlich, nachdem die Besuche fort waren, scherzten die Eltern mit den Kindern, denselben allerlei gute Lehren gebend, sowie das Ver­sprechen, daß sie schöne Geschenke bekommen sollten, wenn sie der Tante recht gut folgen würde». Es kostete große Mühe, die Kleine» zu beruhigen, am schwersten aber hielt es, sie davon zu überzeugen, daß sie nicht mitreisen dürften. Zum letzten Male für lange Zeit wurden sie von ihren Eltern in ihre Bettchcn gelegt und während sie mit diesen plauderten, schliefen sie unbewußt ein. Sobald die Tante ihre neue Schlafstatt in Ordnung gebracht, gingen alle­samt schlafen. Am andern Morgen frühzeitig verließen die Eltern das Haus und zwar hatten sie nur Abschied von der Tante ge­nommen, um sich und den Kindern den Schmerz des Abschiedes zu ersparen, sie drückten den kleinen Schläfern unter Thränen die letzten, innigen Küsse auf die Lippen, segneten sie von innerstem Herzen und fort ging's in die weite, weite Welt. Ich will Euch, meine Lieben, nicht erst erzählen, wie unendlich weh' der Abschied