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meiner Wünsche sein werde und endlich so viel ..." — „mit dem Stocke bekommen werde, wie es ei» Mensch wie Du verdient hat," unterbrach ihn zum zweiten Male dieselbe drohende Stimme; er selbst wollte sagen: — „so viel Geld haben werde, wie sich ei» Mensch nur wünschen kann."
Wie er so fortwährend seine Gedanken und Reden von unsichtbaren Wesen — und das gerade war ja für ihn so schrecklich — unterbrochen sah, überkam ihn von neuem große Furcht, die ihn wieder znm schnellen Laufe antrieb. Aber, o Schrecken! je schneller er lief, desto schwerer wurde ihn das gestohlene Gut; er mußte sich oft setzen, um Athem zu schöpfen und neue Kräfte zu sammeln. Dies benutzte allemal der Gnom, einen Stein in den Schirm zu stecken, und wie sie bald am Wasser waren — der Dieb wollte ja überfahren — ruhte er nochmals, sich auf die Erde setzend, aus; hierbei legte der Gnom einen schweren Stein, größer als alle früheren, in den Schirm. Damit nicht genug, quälte er den Dieb auf jede Art und Weise, so daß der arme Gequälte mit dem schwerbeladenen Schirm dem Rande des Wassers zueilte. Der Gnom aber war bereits, höhnisch lachend, aus dem Schirm herausgesprungen und hatte sich hinter einen Baum versteckt, um von fern zu beobachten, wie die außergewöhnliche Fahrt von statten gehen werde. Der Exekutor kam am Wasser an, wollte gerade den Schirm aufspannen, um so schnell wie möglich fortzukoinmen, da sah er lauter glänzende Steine darin. „Die kannst du doch nicht liegen lassen, das sind gewiß echte Edelsteine", dachte er, „die hat bereits der Wunderschirm für dich gemacht, und sie geben schon einen hübschen Anfang für mich als angehenden Millionär ab, das was noch fehlt, kommt ja doch ohne Zweifel in Amerika noch von selbst dazu. Darum, nun vorwärts, frisch auf die Reise!
Er spannte den Schirm auf, setzte ihn auf das Wasser, warf die vermeintlichen Edelsteine schnell hinein und wie er sah, daß der Schirm dieses große Gewicht mit Leichtigkeit trug, zweifelte er garnicht mehr daran, daß er auch ihn selbst itoch mit Leichtigkeit tragen

