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preußischer Soldat, mich vor den Franzosen verstecken soll, muß es doch geschehen, damit uns der Böscwicht, der Braun, nicht entgeht. Schwarz müßte der Kerl heißen, denn schwarz wie die Nacht ist seine Seele."

Während diese Worte geflüstert wurden, eilten die Beiden in das Haus zurück, verschlossen die Thür hin­ter sich und begaben sich nach dem Zimmer, wo die Großmutter ängstlich den Erfolg ihres Fluchtversuches erwartete.

Es ist zu spät," sagte SevcrinFranz muß sich verstecken! Hier ist der Schrank!"

Indem Scverin ihn öffnete, ward unten stark und heftig gegen die Hausthür gepocht und der Ruf:Oeff- net! Sogleich!" ließ sich vernehmen.

Ja, ja, pocht nur," sagte Scverinwollen schon aufmachen, wenn es Zeit ist. Geschwind hinein, Franz."

Der alte Wachtmeister schmiegte sich in den Wand­schrank, der geräumig genug war, um ihn mit Bequem­lichkeit zu beherbergen, und nun erst begab sich Scverin, nachdem er die Feder sorgfältig wieder in's Schloß ge­drückt hatte, an das Fenster. Er öffnete und fragte, wer sei?

Ouvrez! Ouvrez vite! entgegnete eine Stimme von unten.Schnell macht auf, oder wir einschlagen In porto, die Thüren!"

Machen Sie auf, junger Herr," forderte noch eine andere Stimme, an welcher Scverin augenblicklich den Advokaten Braun erkannte.Die Franzosen sind hier und suchen einen entflohenen Preußen. Auch bei mir waren sie schon und zwangen mich, sie hierher zu führen, weil sie Nachricht hätten, daß der Gesuchte bei Ihnen eine Zuflucht gefunden habe. Geschwind öffnen Sie, oder die Thür wird mit Gewalt zertrümmert!"

Aber hier ist Niemand außer inir und meiner Groß­mutter ," erwiderte Scverin.

Ouvrez, ouvrez, mille tonnerres! schrie ein Fran­zose ungeduldig und stieß mit dem Kolben seiner Flinte gegen die Hausthür, um seinen Worten Nachdruck zu geben^