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hinzufügten, der Schimmel da unten sei unzweifelhaft derselbe, der heute den Wagen gezogen habe, denn sie hätten ihn an dem Zeichen wiedererkannt, das ihm auf dem Schenkel eingebrannt sei.
Der Offizier horchte hoch auf. „Wie?" sagte er — „der Schimmel, den jener Teufel von Preuße lenkte? Der Schimmel mit der Kriegskosse?"
„Ja, derselbe, derselbe!" schrieen die Franzosen durcheinander. „Er ist gar nicht zu verkennen!"
„Noräiou! so müsien wir auch den Herrn desselben finden!" sagte der Offizier mit funkelnden Augen und strich seinen Schnurrbart. „Jetzt wird die Sache ernsthaft! Der Kerl hat uns eine erbeutete Kriegskasse entführt, uns den ganzen Tag hinter sich hergenarrt und noch zu guter Letzt meinen besten Freund und Kameraden mit seinem Karabiner vom Pferde geschossen! Ah, Llonsiour," wandte er sich zu Severin, „jetzt keine Ausflucht mehr! Sie müssen wissen, wo der Gesuchte steckt! Heraus mit der Sprache, der Spaß ist jetzt zu Ende und der Ernst beginnt. Wo ist denn der hanckit Urussion?“
„Ich weiß von nichts!" entgegnete Severin fest.
„Suchen Sie ihn! Unser Haus steht Ihnen offen — Sie haben alle Gewalt in Händen, und wir können Ihnen kein Hinderniß in den Weg legen! Der Schuft, der Sie hierher gebracht hat, mag Ihnen auch noch das Uebrige
verrathen, was Sie zu wissen wünschen. Von mir er
fahren Sie nichts!"
„6oguin!" zischte der Franzose zwischen den Zähnen. „Indeß gleichviel! Sucht, meine Kinder! Der Fang lohnt sich der Mühe. Finden wir die Kriegskasse wieder, so gehört ein Theil davon uns. Flink! Der Preuße
muß noch irgendwo hier stecken, denn entwischt kann er nicht sein, die Maßregeln sind zu gut getroffen."
Mit neuem Eifer begann die Nachforschung von Seiten der Soldaten, die gleich Jagdhunden , welche Beute wittern, jeden Winkel des Hauses bis zum Dachgiebel hinauf durchstöberten. Braun stand indesien in sich versunken auf der Seite und dachte über die Kriegskasse nach,

