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Nase herum geführt zu sehen? Wo ist der Mann, dessen Aufenthalt Sie verrathen haben?"

Was weiß ich!" erwiderte Braun, grimmig dar­über, daß seine Verrätherei zu Tage kam.Der Mensch war bei mir und sagte, er wolle hierher gehen. Wohlan, er muß da sein! Suchen Sie! Er hat sich nur ver­steckt! Der Knabe da wird es wohl wissen, wo er zu finden ist. Fragen Sie ihn!"

Der Offizier warf Severin einen fragenden Blick zu; doch dieser zuckte die Achseln.Sie sehen ja, daß Nie­mand hier ist," sagte er.

Pah, so lasten wir uns nicht täuschen," erwiderte der Offizier wild.Noch einmal, mes enfants, durch­sucht jeden Winkel im Hause! Und wehe Ihnen, wenn wir den Mann finden, junger Herr! Geschwind!"

Die Soldaten zersteuten sich von Neuem, und Herr Braun, dem es bei den verächtlichen Blicken, die Severin ihm zuwarf, wohl nicht ganz behaglich zu Muthe sein mochte, schloß sich ihnen an und entfernte sich aus dem Zimmer. Der Offizier, Severin und seine Großmutter warteten gespannt auf den Erfolg dieser neuen Forschung. Für den Wachtmeister selbst fürchtete Severin im Grunde nichts, aber es war ihm bange, daß die Franzosen das Pferd finden würden, und daß dann der elende Verräther seiner Landslcutc, der Advokat Braun, im Stande sein könne, seinen Verrath zu vollenden und das Pferd als das des Gesuchten zu bezeichnen. Zum Glück lag der Stall, in welchen Ali geführt worden war, ziemlich ver­steckt auf dem Hofe, und noch hoffte Severin, er würde den Späherblicken der Feinde entgehen.

Diese Hoffnung wurde indeß bald vereitelt. Plötzlich ertönte ein buntes Triumphgeschrei vom Hofe her, und die häßliche, scharfe Stimme Braun's gellte dazwischen:Das ist er! Das ist der Schimmel, den er ritt! Wo das Pferd ist, muß auch der Reiter sein! Jetzt haben wir ihn sicher!"

Einige Soldaten kamen auch gleich darauf in's Zim­mer zurückgestürzt und meldeten den Fund an, indem sie