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an den Franzosen zu richten, als er sich rasch anders be­sann und ein paar unverständliche Worte vor sich hin murmelte. Theilnehmend hörte er die Schilderungen seines Gastes weiter an, bis dieser endlich fragte, wohin ihn denn sein gutes Schicksal gebracht habe.

Erinnern Sie sich dessen nicht, mein Freund?" er­widerte Severin ernst.Ich meine, der Auftritt, den -Sie einst hier in diesem Hause, in diesem Zimmer sogar veranlaßten, könne nicht so ganz aus Ihrem Gedächt­nisse geschwunden sein."

Betroffen blickte der Franzose seinen Gastfreund und die ehrwürdige Großmutter an, schaute im Gemache um­her, schrak plötzlich zusammen und wurde wieder eben so blaß, als er vorher gewesen war.

Mein Gott, ich erinnere mich!" stammelte er end­lich.Ich bin verloren!"

Nein, nein, beruhigen Sie sich!" entgegnete Severin was Sie auch in früherer Zeit gethan haben mögen, jetzt sind Sie unser Gast, und als solcher so sicher wie in Ihrer Heimath. Sie sind der Lieutenant Malleville!"

Ja, ich bin es," sagte der Franzose bestürzt.Und hier in diesem Zimmer war es, wo wir den preußischen Soldaten gefangen nahmen! Ach, jetzt weiß ich Alles dort der Wandschrank das schwarze Pult ich sehe schon, ein gerechtes Schicksal hat mich an diesen Ort zu­rückgeführt, damit ich meine Strafe empfange. O, mein Herr, es ist das einzige Mal in meinem Leben, daß ich mich gegen einen wehrlosen Gefangenen vergaß, und oft habe ich es in späterer Zeit bereut. Die leidige Hab­sucht verblendete mich als ich von der Kriegskasse hörte, die Ihr Freund uns aus den Händen gerissen hatte; als ich die Hoffnung faßte, daß sie wieder in meine Hände zurückkehren könne, da da geschah die That, deren ich mich ewig schämen muß. Der Gefangene war Ihr Freund Gott hat mich in Ihre Hände gegeben rächen Sie sich ich werde nicht murren!"

Ich habe Ihnen schon gesagt, daß Sie keine Besorg- niß hegen mögen, da der Himmel es so gefügt hat, daß