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brein mit Geld versehen, sodaß er unangefochten und bequem in die Heimath zurückkehren konnte. Auf dem Heimwege erfuhr er den Stand der Armeen und hatte nun keine Ruhe, bis er unser preußisches Heer erreicht und sich ihm angeschlossen hatte. Der Donner der Ka­nonen bei Leipzig zog ihn an, wie der Magnet das Eisen, und hier, bei Möckern, war es dann, wo er, kaum angelangt, eine Muskete und Pulvertasche aufraffte, sich als tapferer Streiter unserm Regimente anschloß und mir ganz nebenbei das Leben errettete, das ohne ihn ge­wiß verloren gewesen wäre."

Des Weiteren hatte Severin geschrieben, wie sie Beide nach der Heilung ihrer Wunden der siegreichen Armee gefolgt, mit ihr in Frankreich eingedrungen und bei mehreren Gefechten zugegen gewesen wären. Die letzte Nachricht war vom Schlachtfelde vor Paris datirt, und seitdem kein Bries wieder eingegangen.

Allmälig kehrten nun die siegreichen Truppen aus Frankreich in die deutsche Heimath zurück, und einzelne Abtheilungen waren durch das Dorf Hohenberg gekom­men. Die Großmutter hatte sich bei Allen erkundigen lassen, ob vielleicht Einer oder der Andere der Soldaten Auskunft über Severin und Franz zu geben wisse. Aber da war Niemand gewesen, der Nachricht gebracht hätte, und die Großmutter mußte immer von Neuem hoffen und harren, wie sie nun schon Wochen hindurch gehofft und geharrt hatte.

Gerade heute nun war, wie schon erwähnt, ihre Sehn­sucht nach dem geliebten Enkel besonders groß, denn heute war der Geburtstag Severin's, an welchem sie ihn fast immer durch die Erfüllung heimlicher Wünsche, durch kleine Geschenke und dergleichen angenehm zu überraschen gewußt hatte. Auch jetzt, obgleich Severin nicht zugegen, sondern noch viele Meilen weit von ihr entfernt war, hatte sie von der alten, lieben Gewohnheit nicht ablassen möge». Wie sonst, war sie des Morgens in der Frühe aus sein Zimmer gegangen, hatte es mit Blumen geschmückt, den Tisch gedeckt und mancherlei hübsche Geschenke darauf