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reißenden Thieren kam, welche gewöhnlich des Nachts auf Raub aus­gehen. Das einzige Mittel, das nur zu meiner Sicherheit einfiel, war, auf einen dichtbewachsenen Baum zu steigen, der nahe bei mir stand und einer Tanne ähnlich, aber dornig war. Zu meiner Vertheidigung hatte ich mir einen knotigen Stock abgeschnitten, bestieg, damit bewaffnet, mein Nachtquartier und setzte mich in eine solche Lage, daß kch nicht in Gefahr war, hinunter zu fallen. Aenßerst ermüdet sank ich bald in einen tiefen Schlaf und ruhte so sanft, daß ich bei meinem Er­wachen mich neu be­lebt fühlte.

Es war schon Heller Tag und kein Wölkchen am blauen Himmel; der Sturm hatte sich gelegt, und die ruhige See glänzte im lieblichsten Son­nenschein, von sanften Winden gekühlt. Was mich am meisten ver­wunderte und erfreute, war, das Schiff kaum eine Meile vom Ufer aufrecht und unbeweglich im Sande liegen zu sehen, wohin es während der Nacht, durch die Fluth aufgehoben, war getrieben worden. Kaum eine Meile trennte mich von dem Wrack, und da es noch aufrecht auf seinem Kiele zu ruhen schien, so erwachte der Wunsch in mir, an Bord zu gehen, um wenigstens einige Gegenstände, die mir in meiner Lage am nöthigsten waren, zu retten.

Sobald ich aus meinem luftigen Gemache herabgestiegen war, blickte ich weiter um mich her, und das erste, was ich entdeckte, war die Schaluppe, welche der Wind und die Fluth ungefähr zwei Meilen von mir, rechts, an die Küste geworfen hatten. Ich ging das Ufer entlang, soweit ich konnte, darauf zu. Da ich aber zwischen dem Fahrzeug und mir einen, eine halbe Meile breiten Meeresarm antraf, so kehrte ich