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und fort ging es durch die sogenannte Plantage, einen Erlenwald, hin nach der offnen See. Nur einmal noch stand ich wie festge­wurzelt inmitten meines eiligen Laufs: ich vernahm das Brausen der Wellen, das Donnern und Tosen der Brandung. Und wenige Minuten darauf lag vor mir das ewig bewegte Meer. Ich kann ^

den Eindruck, den dieser Anblick in mir hervorrief, durchaus nicht mit Worten schildern. Nur einmal noch in meinem Leben habe ich mit gleicher Bewunderung die Erhabenheit und Größe der Natur gefühlt: beim ersten Anschauen der schneegekrönten Alpenkette.

Wie mag, das war mein erster Gedanke, das Meer donnern und tosen, vom Orkane aufgewühlt, da es doch schon jetzt, bei beinahe gänzlicher Windstille, durch seine lebhafte Bewegung mich in gerech­tes Erstaunen versetzte. Aus der weitesten Ferne leuchten die weißen Schaumspitzen der aufwirbelnden Wassermasse, Wellen drän­gen sich an Welle», bis sie endlich, sich mächtig erhebend und dann überstürzend, in donnernder Brandung an das Ufer schlagen, und dieö geschieht mit einer solchen Gleichmäßigkeit, daß man bis auf die Secunde den jedesmaligen Verlauf genau bestimmen kann. In dem weißen Sande des Strandes liegen Millionen kleiner, feingeripptec Herzmuscheln und der Seetang, den die Wellen in Ilnmassen an daS Land gespielt haben, ist mit vielen, noch lebenden, Miesmuscheln ausgestattet; in der Luft aber kreisen, bald hier, bald dort in die grüne Fluth sich tauchend, munter rte Vogel des Meeres, die Möven.

Noch lange Zeit ging ich am Strande und dann auf den langen, in das Meer hincingebauten Hafendämmen, den Molen, spazieren.

Schon brannten die blendenden Lampen des Leuchtthurms, der auf dem einen Damme, zur Sicherung der Einfahrt in die Rhcde, aufgebaut ist, als ich nach der Stadt zurückkehrte. Mein Weg führte mich bei dem L oo t fen thurm e vorüber, von dem aus ein wach­habender, wettergebräunter Lootse durch ein Fernrohr unverwandt