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inS Meer hinausblickte, um den der Rhede nahenden Schiffen das Lootscnboot mit seinen kundigen Führern entgegcnzusenden. Und auch ick eilte jetzt in den ruhigen Hafen meines Gasthauses, in dem mich die ausgetäfelten wohlschmeckenden Seefische wiederum daran erinnerten, daß ich mich in der Nähe vcS Meeres befände.

Den andern Morgen i 6 Uhr bestieg ich wieder unser Dampf­schiff. Sein Schornstein dampfte, die Räder griffen ein und stolz und ruhig glitt es durch die neben ihm aufschäumenden Wellen. Ich warf noch einen Blick auf die friedliche Stadt und auf die Herren und Damen am Ufer, die ihren abreisenden Freunden und Verwand­ten mit Hüten und Tüchern den Abschicdsgruß zuwinkten, und als ich so die bunten Reihen musterte, um vielleicht ein bekanntes Gesicht zu entdecken, bemerkte ich plötzlich einen jungen Mann, der sich unter allen nur denkbaren Zeichen der Angst und Eile hindurchdrängte. Aus Leibeskräften und mit Blicken der Verzweiflung winkte und rüste er nach einem Boote, ein flinker Fischer erhörte sein Flehen und fuhr mit seinem kleinen Fahrzeuge an das Ufer, der Rufende sprang hinein, ergriff ein Ruder, um die Schnelligkeit der Fahrt zu ver­doppeln, und nach einigen Minuten langte er glücklich aus dem Ver­decke unseres Dampfers an. Es war niemand anders, als der Flausrock, der strohbemützte Oekonom. Er hatte die Uhr versehen und wäre bei einem Haare in Swinemünde sitzen geblieben. Sein Gesicht glühte wie das Morgenroth, große Schweißtropfen rannen ihm von der Stirn, und um sich nickt einer Erkältung auszusetzen, sah er sich genöthigt, sogleich die Cajüte aufzusuchen. Dabei ent­geht ihm freilich die Freude, vom freien Deck aus die Einfahrt in daö offne Meer zu beobachten, um so unverhoffter wird ihm dafür das Schwanken des Schiffes aus dem Gleichgewichte gerüttelt haben. Ein frischer Ostwind machte die See etwas bewegt, der Merkur tummelte sich ziemlich ungenirt auf den auf- und nicdcrwogcnden