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„Nun, wie ist'S gegangen? Wie gefallt Ihnen das Meer und sein stattliches Wogen?" — fragte ich meinen märkischen Bacchus.
„Danke, ich befinde mich ganz cannibalisch wohl," erwiederte er mir mit etwas lallender Stimme, „das Meer aber habe ich eigentlich noch gar nicht gesehen; denn gestern habe ich im Swinemünder Ge- sellschastshause bis gegen 12 Uhr getanzt und deshalb den Strand nicht besuchen können, und heute wie Sie wissen, bin ich, nachdem ich es beinahe verschlafen, scben in der Swine in die Cai'üte gegangen und noch nicht wieder herausgekommen. Ich werde übrigens, denke ich, die Bekanntschaft des Meeres noch zeitig genug machen!"
„Aber, fürchten Sie sich denn nicht vor der Seekrankheit und haben Sie denn Ihre Mittel, durch die Sie sich zu schützen gedachten, so gänzlich vergessen?" — fragte ich weiter.
„Ach — was Mittel — selber ist — der Mann — ich werde
nicht seekrank-- Sie werden sehen — Stichling hat Recht —
vivat hoch — Stichling — hat — Recht!"
Und dabei trank Stichling (so hieß das wunderliche Haus) das letzte Glas seiner Flasche mit einem Male aus.
„Aber, wenn ich Ihnen rathen darf, so halten Sie die Gebote, durch deren Befolgung man sich am Besten gegen die böse Seekrankheit schützt."
„Welche — Ge —böte?"
„So hören Sie. Das erste kennen Sie selbst: frische Luft. Aber, um diese zu haben, dürfen Sie nicht in der Cajüte bleiben, sondern müssen mit mir aufs Deck hinauf gehen."
„Recht — schön — und das —z — weite Ge— bot hei—ßt?"
„Bewegung! Aber nicht die, welche Sie darunter verstanden haben; denn mit dem Hin- und Hcrrennen, mit dem Auf- und Nie- derklcttern ist nichts gethan. Sie müssen vielmehr, um gesund zu

