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Meinung mich, höchst erfreulichen Ueberraschung. Leise, auf den Fußspitzen gehend, schlich er sich an ihn heran und hielt ihm plötzlich mit beiden Händen die Augen zu. Der kleine Herr wogte mit dem Kopfe herüber und hinüber und strengte sich sichtbar an, Freiheit und Lust zu bekommen, aber Alles umsonst; der stämmige Neffe hatte noch Kraft genug, ihm den Kopf fest zu halten. Endlich, unter einem kichernden „Guck guck," befreite er den armen Gepeinigten von seiner Angst und Qual. Lange konnte dieser nicht zu Worte kommen, desto mehr lag in dem Blicke, den er lange und unbeweglich auf den Urheber seines Leides gerichtet hielt, und endlich fand sich auch die Sprache wieder, indem er ausrief:
„Unmöglich, unmöglich!"
„Ja, das dacht' ich mir gleich, daß Sie 's nicht für möglich halten würden, und doch bin ich allein, ganz allein gereist!" — schmunzelte sogleich der selige Neffe.
„Und wie gereist! Hab 'S eben gehört, von den Herren hier gehört, die von Swincmünde mit herübergefahrcn sind. Zum Stichblatt hat man Dich genommen, der Hansnarr bist Du gewesen! Hast eine Seereise gemacht und bis jetzt von der See noch nicht so viel gesehen, als man in ein Waschbecken gießen kaun ! Wart, sag' ich, ich will Dich aber lehren, wie man reisen muß, jetzt reist Du mit mir, sag' ich, und kein Wort weiter!"
Nach solcher Kraftrede des zornglühenden Onkels stand Stich- lmg wie versteinert. Man wußte nicht, ob er weinen oder lächeln wollte, ein so sauersüßes Gesicht zeigte er der erstaunten Versammlung.
„Abcr Onkelchcn, Onkclchen, waS ist denn geschehen? Ich wollte Ihnen ja blos eine Freude, eine Ueberraschung bereiten. Deshalb nur reiste ick Ihnen nach, und nun ich Sie finde — “
„Schweig, Narr, — mein Plan ist gemacht. Ich sag Dir blos

