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festigten Brette lagen einige Bücher; einige hölzerne Stühle und höchst ärmlich aussehende irdene Gefäße machten den ganzen Haus­rath aus. Eine mit abgeschnittenen Weinreben angefüllte hölzerne Kiste diente der Klausnerin zum Lager, auf das sie sich stets ganz angekleidet niederlegte. Kurz Alles, was die strengste Frömmelei jener Zeit nur zur Bußübung und zur Kasteiung des Körpers hatte ersinnen können, hatte die arme Klausnerin in diesem lebendigen Grabe ver­einigt.

Ihre äußere Erscheinung entsprach ganz dem Bilde, welches man sich von ihr beim Anblick dieser Zelle entwerfen konnte. Bei dem Geräusch, welches die Ankommenden bei ihrem Eintritt in dies übrigens ganz unbewohnte Haus gemacht hatten, war sie bis an den Fuß der Treppe gegangen und wartete nun schweigend darauf, daß die Fremdlinge ihr die Ursache ihreö Kommens erklären würden. Sie war groß und mußte einst schön gewesen sein; aber sie war zum Erschrecken mager, dabei todtenblaß, und ihre großen, tiefliegenden schwarzen Augen hatten allen Glanz verloren. Sie trug ein langes, braunes, wollenes Gewand, und am Halse sah unter demselben daö härene Hemde hervor, das sie nie ablegte. Ihre Füße steckten unbe­kleidet in hölzernen Sandalen, und ihr Haupt war mit einem schwarzen Schleier verhüllt. Obgleich diese Frau kein Gelübde abgelegt hotte und alle ihre Bußübungen freiwillig zu sein schienen, trug sie doch das Gewand des strengsten Nonnenordcns. Zur Zeit der Liguc gab es viele solche Klausnerinnen in Paris, und man setzte von ihnen voraus, daß sie bußfertige Sünderinnen waren.

Sie erkannte Mczcliüres gleich beim ersten Blick und schien von einem aus Demuth und Angst gemischten Gefühl ergriffen zu werden, welches vielleicht aus dem Bewußtsein entstand, daß dieser Mann die Verirrungen kannte, deren sie sich in ihrem vergangenen Leben schuldig gemacht hatte. Sie faltete die Hände auf der Brust zu-