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sammcn zu ziehen, die in der Umgegend von Paris zerstreut stehen, und wird dann seinen Feinden kühn die Spitze zu bieten wissen."
„Wie!" rief Klotilde ganz erstaunt, „Ihr könntet daran denken, dem Bearner die Geheimnisse der katholischen Parthei verrathen und ihm den Sieg verschaffen zu wollen?"
„Der Bearner, Klotilde, ist gütig, edel und großmüthig, und wenn seine Religion nach unserer Ansicht nicht die beste ist, so kann ich doch nie vergessen, daß sie auch die Religion meines Vaters war."
„Dein Vater, Richard, war aber ein Ketzer," sagte die Klausnerin leise.
„Ein Märtyrer war er," antwortete der Falkner.
Als Monika's Augen sich aber bei dieser Antwort mit Thränen füllten, fuhr er sanfter fort:
„Tadelt mich, meine Mutter und auch Ihr, theures Fräulein, nicht, wenn ich in einem so bedeutenden Falle Parthei gegen Euch ergreife. Der Fanatismus der Ligue und die Nichtswürdigkeit einiger Glieder derselben haben unS Allen zu viel Böses zugefügt, als daß wir dieser tyrannischen Partei den Sieg wünschen dürfen, und ich gehöre nicht zu Denen, welche den Untergang der wahren Religion für entschieden halten, wenn alle Franzosen einen Hugenotten als König anerkennen sollten. Der Bearner hat mir schon Beweise seines Wohlwollens durch die Erlaubniß gegeben, nach Paris zu gehe» und Euch, auf die Gefahr hin, in mir einen Feind mehr zu erhalten, zu Hülfe zu eilen; er allein vermag unö gegen unsre mächtigen Verfolger zu beschützen, und ich muß gestehen, daß ich hoffe, seine Dank barkcit für den ihm geleisteten Dienst wird mich in den Stand setzen, einen ehrgeizigen Wunsch erreicht zu sehen, der mich Tag und Nacht beschäftigt und von dem meine ganze Seele erfüllt ist."
„Ihr bedenkt aber nicht, Richard, daß es uns unmöglich gemacht

