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ihm seinem Volke aus ewig verhaßt machen würden, und so willige ich darein, daß er gewarnt und gerettet werden möge. Auch ich, Richard, vertraue, so wie Ihr, seiner Klugheit und seinem Herzen."

Sie wand hier mit sanfter Gewalt Richard den Degen aus der Hand, der ihr nicht zu widerstehen wagte. Mczeliöres sah sie beide mit einem gewissen Mitleid und mit schwcrmüthigem Wohlwollen an.

Ich meine eS nicht böse mit Euch, Kinder," sagte er mit dumfer Stimme;warum reizt Ihr, die Ihr noch so jung und frei von aller Bösartigkeit seid, «nick aber zum Zorn? Nie habe ich den Schwachen beleidigt, nie einen Unschuldigen gekränkt; ich hasse nur die Heuchler und Nichtswürdigen. Zu Euch kam ich nur, um Euch zu retten; warum habt Ihr mich denn beleidigt? Ich wollte und will Euch noch von den Gefahren befreien, die Euch bedrohen; ich will Euch wieder reich, geehrt, glücklich machen; meine Absicht ist einzig und allein, alle Eure Wünsche zu erfüllen, und doch verletzt Ihr mich in

dem, was mir das Theuerste ist! -Laßt Euch von mir leiten,

junge Leute; es wird Euch nicht gereuen."

Er sprach diese Worte mit einer so gebietenden und zugleich so gütigen Miene, daß es auf Richard und Klotilde gleichen Eindruck machte. Richard reichte ihm herzlich und zutraulich die Hand:

Wir wollen uns wieder vertragen, Hauptmann Mczeliöres," sagte er,und Euch vertrauen, indem wir Eurem Gewissen die Ver­antwortung des Schrittes überlassen, den Ihr thun wollt. Ihr wollt uns retten, wie Ihr sagt sprecht dann, was sollen wir thun?"

Ich kam, um Euch zu verkünden," antwortete Mezeliürcs,daß heute Abend die Thore der Stadt geöffnet werden sollen , diese un­nütze Volksmenge auszulasscn, die der Vertheidigung der Stadt schadet und die Hungersnoth von Tag zu Tag fürchterlicher macht. Voll Mitleiden mit diesem unschädlichen Theile des Pariser Volkes, hat