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t>cr König erlaubt, daß btife Menschen ungefährdet durch sein Lager ziehen können. Heut Morgen noch fand ich diese Erlaubniß sehr un­politisch ; jetzt aber erfreue ich mich ihrer, weil sie mir die Ausführ­ung meines Plans erleichtert. Ihr, mein junger Herr, müßt Euch mit dem Fräulein von Boisfleury unter die Unglücklichen mischen, welche die Stadt verlassen werden"

Auch ich will meinen Sohn begleiten!" rief Monika eifrig,nie will ich mich wieder von Richard trennen."

Mag'ö darum sein," antwortete Mezelieres gleichgültig;Eure Buße, Susanna, hat lange genug gedauert, und eS ist auch schicklich, daß Ihr dies junge Mädchen als Schutzwache begleitet. Ich werde gleichfalls mit Euch Paris verlassen; der Argwohn, dem ich von Seiten der Katholiken ausgesetzt bin, und die Einkerkerung, die ich auf den bloßen Verdacht meiner eigentlichen Sinnesweise habe erlei­den müssen, machen mir die Fortsetzung meiner bisherigen geheimen Wirksamkeit unmöglich; bleibt mir hier auch übrigens nichts mehr zu thun übrig; die Nachrichten, die ich eben durch Euch erhalten habe, werden meinen Plänen den Sieg verschaffen, oder sie für immer vereiteln; auf jeden Fall ist jetzt meine Stelle mitten unter meinen Brüdern. Haltet Euch daher bereit, heute Abend beim Einbruch der Nacht Eure Wanderung anzutreten; ich werde Euch abholen, um Euch zum Wegweiser zu dienen, und wir müssen suchen, uns ganz unvermerkt unter die Menge zu mischen."

Und wo wollen wir denn hingehen?" fragte Richard.

Zum König, um ihm die Depesche zu überbringen, die Ihr auf­gefangen habt."

Hört, junger Mann," fuhr MezeliöreS fort, indem er den Falkner fest ansah,ich will Euch beweisen, daß, wenn ich diesem Papiere eine hohe Wichtigkeit beilege, dies nur um der Nachrichten willen der Fall ist, die es enthält, und nicht aus irgend einem per-