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gab sich in einem tumultuarischcn Lärm von Klagen, Flüchen, Aechzen, Bitten und Verwünschungen kund, das die Artschläge der an den eisernen Ketten der Zugbrücke arbeitenden Männer beinah übertönte.

Alle diese Armen sollten Paris verlassen, um außerhalb seiner Mauern die Nahrungsmittel aufzusuchen, die es ihnen nicht mehr zu liefern vermochte. Einige Compagnieen der fremden Krieger, die den Platz vertheidigten, waren auf den Wällen des Thores aufmarschirt, um die Menge in Ordnung zu halten, die immer zahlreicher wurde und sich in der Nähe des Thores dichter aneinander drängte. Auf der einen Seite stand ein Detaschement der damals so berühmten spanischen Infanterie; diese Soldaten zeigten trotz des ausgestan­denen Elends doch noch den majestätischen und theatralischen An­stand, der den Männern dieses Volkes eigen ist, und auf der andern Seite standen die furchtbaren, ganz in Stahl gehüllten Lanzenknechte, denen die großen Bartflecke auf jeder Backe eine eben so originelle als zurückstoßende Physiognomie gaben. Allein diese kriegerische Macht war umsonst gegen Frauen und hinfällige, sterbende Greise aufgeboten worden; der Hunger, der Löwen und Tiger zu zähmen weiß, hatte für jetzt auch den stolzen und unbändigen Pariser Pöbel gezähmt, und die Soldaten hatten nicht den Auftrag erhalten, Klagen und Seufzer zu unterdrücken.

Endlich fiel die Zugbrücke und die Menge drängte sich heran, um sie zu überschreiten; aber nicht so lärmend und unordentlich, wie es sie gewöhnlich ist, wenn ihr ein Ausgang eröffnet wird, sondern langsam, schweigend und keinesweges tumultuarisch. Die Truppen, die auf dem Wall standen, stellten sich schnell vor dem Thore auf, um den Feind zu verhindern, diese Gelegenheit zum Eindringen in die Stadt zu benutzen, und die Pariser schlugen nun schweigend den Weg nach dem feindlichen Lager ein. .

Die Nacht war dunkel und die Flüchtlinge stießen bald auf