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zu stören, das ich mir zu erwerben gewußt habe. Es bezicht sich auf eine Mündel von mir, die entflohen ist, nachdem sie mir, mit Beobachtung aller gesetzlichen Form, eine Schenkung ihres ganzen Vermögens gemacht hatte. Man könnte mich, so klar auch meine Rechte sind, doch chicanircn und mir Schwierigkeiten machen — das Fräulein könnte Sachwalter finden , die im Trüben zu fischen gedächten und die Sache vor den König bringen würden, — kurz, Ihr versteht gewiß schon, was ich wünsche."
„Vollkommen; Ihr wollt in Frieden und unter dem Schutz des Königs die Güter genießen, die Ihr einer armen Waise geraubt habt. — Die Schenkuugsakte ist aber doch so abgefaßt, daß sie wenigstens den Anschein von Gesetzmäßigkeit hat?"
Achon war bei dem ersten Satz dieser Antwort stutzig geworden, doch diese letzte Frage beruhigte ihn wieder.
„Ja, ja," antwortete er mit boshaftem Muthwillcn, „der Contract ist ganz schlau aufgesetzt, und eö wird sich leicht beweisen lassen, daß er für gültig erachtet werden muß. Es thut mir leid, daß es so dunkel ist, ich würde ihn Euch sonst zeigen, denn ich habe ihn bei mir."
„ Ihr habt ihn bei Euch ?" fragte Mezeliöres mit seiner natürlichen Stimme und stand zugleich auf. Sein Mantel fiel zurück und es wurde Achon nun nicht schwer, in ihm einen alten Feind zu erkennen.
Er hielt sich für verloren, allein er blieb gefaßt.
„Ei, Ihr seid es, lieber MezeliöreS?" rief er mit einer Stimme, der er einen ganz ruhigen Klang zu geben suchte, „wie kommt es, daß ich Euch im Lager der Hugenotten finde, nachdem ich Euch in einem Kloster der Barfüßer als Novize gesehen habe? Es ist doch eine wunderliche Zeit, in der wir leben; ich hoffe aber, MezeliöreS, daß Ihr jetzt, wo wir Beide uns zu einer Religion bekennen, mir

