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senile, bald nicht mehr Meister werden. Ganz eigene Umstände trugen dazu bei, das letztere von Tage zu Tage zu verstärken.

Suwarow hatte dem jungen Manne wichtige, auf den ganzen Fcldzug sowobl, wie in Sonderheit aber auf die Belagerung von Ismail Bezug habende Papiere anvertraut, um solche für den Prinzen von Koburg zu kopiren. Da die Sache Eile hatte, so arbeitete Fedor die ganze Nacht. Früh ward er zum General gerufen, die Türken hatten einen Ausfall gethan, er mußte Suwarow auf einer Recog- noscirung begleiten. Willens, die Arbeit bei der Rückkehr sogleich wieder vorzunehmen, statte Fedor die Aetenstücke sorgfältig geordnet und sie sodann in seinem Koffer verschlossen.

Wie erstaunte der Jüngling, als, bei dem Wiederbeginnen seiner Beschäftigung, er die Aetenstücke unter einander geworfen fand, eins aber, die Verhältnisse der Krimm betreffend, sogar vermißte. Alles Nachdenken, ob er vielleicht selbst, im Augenblicke der Entfernung, auf irgend eine Weise diese Unordnung angerichtet, blieb fruchtlos. Der Koffer war verschlossen gewesen, Niemand wie der Major hatte das Zimmer betreten, und dieser es erst wenige Minuten vor seiner Rückkehr wieder verlassen. Erst nach einigen Tagen, als die Papiere wieder in dem Portefeuilles des Gcncralstabs rührten, als Fedor sich überzeugte, daß von dem fehlenden eine frühere Copic vorhanden, und das Original nicht von entschiedener Wichtigkeit war, konnte er über diesen Umstand Ruhe finden. Der junge Mann beschloß indeß, für die Zukunft vorsichtiger zu sein. Jedesmal, ehe er seine Papiere ver­schloß, rangirte er sie auf daS allcrgenaucste, und unterließ niemals für Merkzeichen zu sorgen, welche Jedem, der es wagen wollte, den Verschluß zu öffnen, unbekannt, augenblicklich von einem solchen Ver­suche Kunde geben mußten.

Die daS BelagerungScorps verstärkenden, und seit längerer Zeit erwarteten Truppen waren indeß im Lager angekommen. Man sprach