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freiten, Korrespondenzen, die sonst nur vertrauten, längst geprüften Generalstabsoffizieren übertragen worden, und gestaltete ihm, bei dem beschränkten Raume in der Wohnung des Generals, Papiere von Wichtigkeit, die er zu kopiren, oder aus denen er Auszüge zu machen hatte, mit in das eigene Logis zu nehmen. Er hatte dem Kommandirenden sein Ehrenwort geben müssen, Niemandem, wer es auch sei, eine Kunde von dem Inhalt zukommen zu lassen, und er gerieth daher nicht wenig in Verlegenheit, als Mazuchelli— aus Langerweile, wie er sagte — nach den Paketm griff und sie durchmustern wollte. Fedor glaubte die Sache am besten, und zwar ein- für allemal abzuthun, wenn er dem Major die Verpflichtung, die er wegen der Papiere übernommen, offen darlegte. Mazuchelli schien anfangs empfindlich, kehrte aber den Gegenstand bald zum Scherze, und erschöpfte sich in einer Menge, dem Jünglinge höchst unangenehm werdender Spötteleien, die seine Gewissenhaftigkeit zum Zielpunkt hatten.
Von diesem Augenblicke an erschien Mazuchelli unserm Bekannten überhaupt in einem weniger vortheilhaften Lichte wie früher. Die -ewigen Spöttereien desselben über Gegenstände, die Fedor als ehrwürdig, als unangreifbar betrachtet hatte, wurden ihm von Tage zu Tage unangenehmer, auch kontrastirte die Güte, die ihm Suwarow. die Achtung, die ihm seine Kameraden bezeigten, so auffallend mit dem herrschsücktigen Tone, den sich Mazuchelli gegen ihn erlaubte, daß ihm das Andenken an die früher gegen ihn eingegangenen Verpflichtungen höchst peinlich, und der Wunsch, sich wo möglich, wenigstens in Beziehung auf das Zusammenwohnen, von ihm los zu machen, in ihm rege wurde. Zwar machte er sich anfangs Vorwürfe wegen der Kälte, die in ihm gegen einen Mann, dem er so viel zu verdanken hatte, Platz ergriff, er schalt sich undankbar, aber er konnte eines Gefühls, das ihn immer mehr von dem Major ent-
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