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behauptete Thimotji, wenn er später darauf zu reden kam, er habe leise Tritte, gleichsam als ob der Major sich genähert und wieder entfernt habe, gehört — auf einmal ertönten eine Menge, rasch hintereinander folgende Schläge. Es war, als ob der Arbeitende mit verdoppelter Kraft die Haue in Bewegung setze. Plötzlich ertönte ein furchtbares Krachen in dem Gange. Man hätte meinen können, daß die ganze Strecke zusammenstürze. —
„Sieh' doch hin, Thimotji, was es giebt," sprach der Oberbeamte ruhig. „Gewiß hat die neue Nr. 77 ungeschickt gearbeitet und das Gestein ist flüchtig geworden."
Der Unteraufseher ging und kehrte bald darauf zurück.
„'S hat seine Richtigkeit " sprach er phlegmatisch. „ES ist, wie Du sagst, Alerandcr Michailowitsch. Der Kerl hat ungeschickt unterschrämt, ein Felsblock ist los geworden und da ist die ganze Pastete hinterhergestürzt."
„Und Mazuchelli ? " rief Fedor.
„Die neue Nr. 77?" setzte der Oberbcamte hinzu.
„Nun die liegt natürlich darunter!" erwiderte Thimotji gemüthlich.
„Morgen, wenn wir das Ding aufräumen werden, wird Nr. 7 7 schon zum Vorschein kommen."
Unter Strömen von Freudenthränen kam Anastasia, dem der Grube Entsteigenden entgegen. Fedor nahm keinen Anstand, sie den Anwesenden als seine Verlobte vorzustellen. „Nur indem sie sich für meine Schwester ausgab," fetzte er hinzu, „ist es der Edlen gelungen, die Erlaubniß zu erhalten, mir in die fernen Regionen Asiens, wo sie mir als ein tröstender Engel erschien, folgen zu dürfen. — Auch der Brief Suwarow's bereitete Fedor eine so große als unerwartete Freude. Es ging daraus deutlich hervor, daß der General den jungen Mann und sein unglückliches Geschick nicht einen Augen-

