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auseinander setzte, daß es während seiner Dienstzeit schon einmal der Fall gewesen,, daß ein Verwiesener auf ganz gleiche Art Nachricht von seiner Befreiung erhalten und der Aufseher ihm Alles aufs AuS- führlichste und mit allen Nebenumständen mittheilte, begann es ausS Neue im Gange lebendig zu werden. Mehrere Menschen nahten.
„Es ist richtig!" rief Thimotji. „Es ist der alte Alerander Michailowitsch in eigener Person; ich erkenne ihn am Gange, denn er tritt auf wie ein Elephant. — ES muß etwas Wichtiges sein; gewiß sucht er Dich. Komm Nr. 76! Komm ihm entgegen."
Mit schwankendem Tritte und klopfendem Herzen ging Fedor hinter Thimotji bis an die weitere Höhlung. Zwei Männer traten eben ein. Der eine war der alte Obcrbeamte, der zweite ein Feldjäger.
„Siehe da!" rief der Erste. „DaS ist der Mann, den wir suchen. Das ist Nr. 76." —
„Sind Sie der ehemalige Lieutenant Fedor Nicolajewitsch Stein- heil von, Gcniecorpö?" fragte der Feldjäger.
„ Ich bin es ! " cntgcgncte der Jüngling stammelnd.
„Wohlan!" envidcrte Jener. „Ich bringe Ihnen Ihre Befreiung. — Als ein Brief des Majors Mazuchelli, welchen dieser durch einen desertirenden Tartaren an den Wesstr senden wollte, aufgefangen ward und der Major durch ein Kriegsgericht verurtheilt wurde, befahl der General Graf Suwarow sogleich, Ihren Proceß zu revidircn. — Außer der Ordre, die Sie frei sprich! und wieder ln Ihren vorigen Rang einsetzt, habe ich Ihnen noch ein Handbillet Sr. Erccllcnz des Generals zu übergeben."
Fedor war wie betäubt. Er konnte kein Wort sprechen; ein Strom von Thränen rollte über seine Wangen. —
Während der Zeit, daß dieß in dem Gewölbe vorging, war es in dem Gange, wo Mazuchelli arbeitete, ganz still geworden, — doch

