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einige Schritte schon gethan, so rief mich die Alte an und winkle mit ihrem Krückenstocke zugleich so fest, ja fast gebieterisch, daß ich nicht anders konnte, als stehen zu bleiben.

Komme doch einmal her zl, mir, Knabe, und hilf mir, mein Bündel aufheben, 's ist mir doch zu schwer!" - So bat sie darauf mit weicher, flehendlicher Stimme.

In demselben Augenblicke waren alle meine Bedenken geschwunden; diese flchendliche Stimme, dies altersgebeugte Haupt mit dem grauen Haare kurz ich entschloß mich und ging rasch auf die Alte zu, die in der Nähe auch gar nicht so böse aussah. Die Welle war wirklich schwer und für die Alte eine drückende Last; ich erbot mich also, an dem anderen Ende des Stockes zu tragen, den die Frau durch ihr Holzbündel gesteckt hatte und sie war es sehr zufrieden. So zogen wir mit einander durch den Wald, indeß die Alte gesprächiger wurde und von ihrem verstorbenen Enkel anfing zu erzählen und davon, wie dieses mühsam gesammelte Holz ihren erstarrten Gliedern heute Abend recht wohl thun sollte und dann wieder von ihrem Enkel.

Dabei war mir die alte Mutter mit ihren vielen Falten im Ge­sichte recht lieb geworden uird es war mir nicht einmal recht, als ziemlich am Saume des Waldes meine Spielgenossen wieder zu uns stießen und lärmend erzählten, wie sie die Kaninchen wol eine halbe Stunde weit, bis hinter den Wasserfall gejagt hätten und dann wären die Thiere auf einmal weg gewesen.

Mir war es darum recht, daß ich nicht mit getrollt war und der Eifer, der Alten helfen zu können, überwog jetzt bei mir Alles. Wir nahmen ihr endlich das Holzbündel ganz ab und trugen es abwechselnd, wobei die Alte wieder stumm hinterdrein trippelte.

Halt!" gebot sie uns plötzlich. Wir waren an dem äußersten Ende der Vorstadt, an kleinen rußigen Hütten, die sich bis nach dem Strome herab erstreckten, angekommen. In diesem ärmlichen Viertel