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Frieden Gottes, heil'ger Frieden zieht durch seine Segcnsau'n Und er führt die Himmelsboten: Glaube, Liebe und Vertraun ; Darum wohnt im stillen Garten auch das reinste Erdenglück Und cS weicht aus seiner Nähe jedes Ungemach zurück.

Ueber seine grünen Matten und sein buntes Blüthenmeer Brausen nie die Winterstürmc, zieht kein weißes Flockenheer:

In dem stillen, scl'gcn Haine nur des Frühlings Lüfte wehn,

Gottes Schäfchen auf dem Rasen immer dort zur Weide gehn.

Und es herrscht in ihm die Freude und die ungetrübte Lust,

Jedes Herz empfindet Wonne, fröhlich athmet jede Brust,

Immer heiter ist der Himmel, immer scheint die Sonne warm Und ihr mildes Licht verscheuchet allen Kummer, jeden Harm.

Aber auch viel tausend Blumen blühen in dem Frühlingshain, Blüthen, die nicht sind zu zählen, schließt der schöne Garten ei», Lustig sind sie anzuschauen und sie duften wundersüß,

Machen diesen Hain zum Eden und zum Erdenparadies.

Und es tränkt mit Himmelsthauc täglich Gott die Blüthen all, Sendet seine lieben Engel, daß sie nun vor jedem Fall'

Diese Blüthen auch bewahren - und beschützen Tag und Nacht, Daß sie nicht entblättert werden, nicht verlieren ihre Pracht.

Und die guten Engel wiegen jede Blum' in sanfte Ruh,

Decken sie mit ihren Flügeln Tag und Nacht gar freundlich zu, Wiegen sie ins Reich der Träume in die bunte Mährchenwelt, Wo die schönsten Bilder, Brücken und Paläste ausgestellt.