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allgemeines Bedauern sprach sich aus. Manche wunderten sich aller dings, daß er, so geliebt von seiner einzigen Schwester und seinem Onkel, dem er Sohn war, die Heimath verlasse; Andere aber sprachen mit Bewunderung von seiner Liebe zu Gott, von seiner Pflichttreue, die eigene Wünsche und Gefühle unterdrückte."

Natürlich erfüllte ein Gcdaitke alle Gemüther und jede Unter­haltung drehte sich um Herrn Arthurs Abreise. Er schien in dem Gedanken, Gott aus wohlgefällige Weise zu dienen, glücklich zu sein, aber auf seinem Gesichte lag ein wehmüthiger, ergebener Ausdruck, lind als ich einmal in das Zimmer trat, in welchem er eine lange Unterredung mit seinem Onkel gehabt hatte, hörte ich ihn sagen: Ich zweifle nie an seiner großen Gnade, aber ich fürchte meine eigene Schwachheit. O Vater, denn du bist für mich ein Vater bete für mich, daß ich nicht zurückschallen möge, wenn ich meine Hand einmal an den Pflug gelegt habe!"

Mein theurer Herr war stets sehr nachdenkend und oft sah ich seinen Blick auf Arthur ruhen, der mir sagte, wie ernst seine ihn be- treffenden Gedanken waren; aber ich glaube, er beschäftigte sich nicht so viel mit dem Gedanken an das Scheiben Arthurs, als mit dem frommen Gebete, daß er ein treuer Diener sein möge."

Arme Lucy! Oft sah ich sie gegen die Thränen ankämpfen, wenn irgend ein Umstand sie an das Scheiden erinnerte, und wie sie sich bemühte zu lächeln und fröhlich zu sein, oft aber mußte sie hinausgehen in den Garten oder auf ihr Zimmer, um sich zu sammeln."

Endlich reiste Arthur, und zwar früher als man erwartet hatte: denn der Bischof, den er begleitete und dem er und sein Onkel Liebe und Verehrung widmeten, beschleunigte seine Abreise. Der Abend vor derselben war eine Prüfung für das ganze Haus. Arthur ging früh am Morgen ab und die letzten Worte seines Onkels waren: Gott