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mit den Worten gemeint hatte, als er so feierlich sagte: „O, wäre ich nur stets bereit, aufzustehen und ihm zu folgen!"
Martin schwieg eine kleine Weile, dann sagte er: „Mein theurer Herr war bei seiner Predigt mehr als gewöhnlich bewegt; auch sah ich, daß Lucy ihren Schleier herabgelassen hatte und an ihren Be-^ wegungen bemerkte ich genau, daß sie weinte. Arthur hatte die Blicke fest auf seinen Onkel gerichtet und sein Gesicht war blaß, sorgenvoll und traurig; aber zuweilen leuchteten seine Augen, und als der Pre digcr von dem Segen sprach, bereit zu sein, wenn Christus riefe, lächelte sein Mund; doch fühlte ich wol, daß etwas vorgehe, was Arthur betreffe, vielleicht eine schmerzlich zu erfüllende Pflicht. Lange blieb ich nicht mehr in Ungewißheit, denn noch an demselben Abende sah ich Arthur und Lucy nach langem Spaziergange aus dem Garten zurückkehren und hörte Lucy mit Thränen in den Augen sagen: der Meister ruft dich, lieber Arthur, und ich werde dich nicht abhalten; aber handle so wie Martha, die, als sie den Herrn kommen hörte, zu ihm ging und dann ihrer Schwester die Botschaft brachte: der Meister ist da und ruft dich."
„Arthur küßte sie zärtlich: Gott segne dich, Schwester. Dann rief er mich und sagte mir, er würde die Hcimath verlassen, da ihm eine Stelle an einer der Kolonialkirchen auf eine so eigenthümliche Weise angeboten worden wäre, daß er es für einen Ruf Gottes ansähe. Obgleich eS ihm sehr schmerzlich wäre, Onkel und Schwester zu verlassen, fühle er es doch, daß es seine Pflicht sei, eilend aufzustehen und dem Rufe zu folgen, statt eine Pflicht ;h vernachlässigen, welche seinen Wünschen und Neigungen entgegen sei. Herr Arthur wünschte augenscheinlich nicht viel über diesen Gegenstand zu sprechen und verließ mich."
„Bald wrlßte das ganze Kirchspiel, daß Herr Arthur in ein fernes Land geben werde, um in seines Herrn Weingarten zu arbeiten, und

