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sogar sich scheu vor ilun zurück unv die Nachbarn blickten ihm verstohlen nach.
Wie er sein tägliches Brot sich erwarb, wußte Niemand, denn er verkehrte mit Niemand , ging nie in die Kirche. Seine Kleider waren stets sauber, aber sehr einfach und von gewöhnlichem Stoffe. Manche meinten, er habe eine kleine Pension, andere hielten ihn für einen geheimen Spion, genug Alle mißtrauten ihm. Nur Michael wagte hin und wieder ein Wort an ihn zu richte», doch stets »nt der geheimen Furcht, den Satan selbst vor sich zu haben.
Michael fragte ihn einst, warum er sich gegen den gütigen Pfarrer so undankbar zeige. „Lieber Freund," antwortete der Fremde, „ich bin Herrn Arnett sehr verbunden für seine Sorgfalt, aber er hätte sie lieber einem Würdigeren spenden sollen!"
„Was," rief Michael, „Sie hätten lieber damals sterben wollen, ohne Hülfe und Priesterbeistand? Die Leute sagen viel Böses von Ihnen, aber so lange der Herr Pfarrer Sie nicht verloren giebt, glaube ich nicht daran!"
„Was sagt man denn von mir? Ist's nicht genug, Höllenfeuer im eignem Herzen zu tragen? O, auch von hier muß ich stiehen!" —
Er wußte nicht , daß cö der Fluch des Kai» war , der ihn hin wegtrieb!
Eine Woche später fanden die Nachbarn die Thür seiner Wohnung offen und der alte Mann war fort. Niemand wußte wohin er geflohen.
Drei Jahre waren vergangen und der Pfarrer Arnett arbeitete noch immer rüstig weiter, obgleich seine Gesundheit ziemlich geschwächt war. Auch Michael Donovan, sein treuer Anhänger, lebte noch in der alten gottgefälligen Weise fort.

