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lange, auch sagten seine Begleiter nicht ein Wort.Kinder," sprach er endlich,ich hinterlaß' Euch nichts, wenn ich sterbe. Ihr könnt mich auch wol entbehren. Niemand wird um mich weinen. Ich H habe mein Leben mühsam und unnütz hingebracht und Niemand glücklich gemacht."

Mein lieber Bater," antwortete Wilhelm,Ihr habt doch mich glücklich gemacht. Ich und Dortchen werden herzlich um Euch weinen."

Kinder," versetzte Moritz,unsere Neigungen führen uns leicht zum Verderben. Darum hört noch eine ernste Ermahnung von mir und folget derselben: Alles was Ihr thut, daö überlegt vorher genau, ob es auch Andern nützlich sein könne. Findet Ihr, daß eS nur Euch dienlich ist, so denkt: das ist ein Werk ohne Belohnung. Nur wo wir dem Nächsten dienen, belohnt unS Gott. Ich bin arm und unbe­merkt in der Welt dahingewandelt und wenn ich todt bin, dann wird man meiner bald vergessen. Gott wird aber barmherzig sein und mich in die Schaar der Seligen aufnehmen."

Nun gingen sie wieder nach Hause und Moritz blieb immer traurig. Er ging umher, tröstete die Armen und betete mit ihnen; auch arbeitete er und fertigte Uhren, womit er sich sein täglich Brot in hinreichendem, wenn auch bescheidenem, Maße erwarb. Doch dieses währte nicht lange, denn im nächsten Winter rief ihn Gott zu sich. Als er eines Abends von seinen segnenden Wanderungen nicht zurückkehrte, fand man ihn nach drei Tagen unter dem Schnee erfroren. Dieser Todesfall versetzte Alle in die größte Traurigkeit.

Im folgenden Herbste wurde unser Heinrich S tilling ge­boren, der 12. September des Jahres 1 740 war sein Geburtstag.

Der Knabe war frisch und gesund und seine Eltern: Wilhelm und Dorothe Stilling, und nicht weniger auch die Großeltern: Eberhard und Margarethe Stilling, waren hocherfreut über seinen Eintritt in die Welt. Das Kind wurde in der Florenburger Kirche getauft.