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würde, an welchen er mit Dortchen geweilt hatte. Das that er oft und daher währte es nicht lange, daß sie Gelegenheit sanken, ihr Vor­haben auszuführen. Margarethe nahm es auf sich, sobald der Tisch abgetragen und Wilhelm fort war, Vater Stilling aber in seinen Zähnen stocherte und gerade vor sich hin auf einen Fleck sah.Ebert!" sagte sie,warum lässest Du nur 4>en Jungen so herum gehen? Du nimmst Dich seiner auch gar nicht an;' redest ihm nicht zu, sondern thust, als ob er Dich gar nichts anginge. Der arme Mensch kann und wird zuletzt vor lauter Traurigkeit krank werden und auch sterben!"

Margarethe!" antwortete der Alte lächelnd,was meinst Du nur, daß ich ihm sagen könnte, um ihn zu trösten? Sag' ich ihm, er solle sich zufriedengeben, sein Dortchen sei im Himmel, sie sei selig: so kommt das eben so heraus, als wenn Dir Jemand Alles, was Du auf der Welt am liebsten hast, wegnähme, und ich käme dann her und sagte: Gieb Dich zufrieden, Deine Sachen sind wohl verwahrt, in sechzig Jahren bekommst Du sie ja wieder, es ist ein braver Mann, der sie hat u. s. w. Würdest Du nicht recht bös auf mich werden und sagen: Wovon leb' ich nun die sechzig Jahre? Soll ich aber Dortchens Fehler alle aufzählen und dadurch ihn zu überreden suchen, er habe nichts so gar Kostbares verloren: so würde ich die Verstorbene noch im Tode beleidigen, ein Lügner oder Lästerer sein, weiter aber nichts ausrichten, als Wilhelm mir aus immer zum Feinde machen; er würde alle ihre Tugenden dagegen aufzählen unb ich würde in der Rechnung zu kurz kommen. - Soll ich endlich ihm ein anderes Dort­chen aufsuchen? Das müßte aber auch just ein Dortchen sein, und doch, glaub' ich, würde es ihm nicht gefallen, denn eS giebt kein Dortchen mehr!" Dem Vater Stilling zitterten bei diesen Worten die Lippen und seine Augen wurden naß. Die Andern aber schwie­gen und gaben dem Vater im Stillen recht.