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Des andern Tages gingen sie wieder nach Hause; Heinrich aber schrieb sogleich die ganze Erzählung seines Großvaters i» ein altes Schreibebuch, welches er umgekehrt hatte, so daß die hinteren, weiß gebliebenen Blätter mit den Namen seinerAhnen" ganz und gar vollgepfropft wurden.

Als Heinrich Srilling in seinen späteren Jahren sich dieser Geschichte seiner frühesten Jugendzeit erinnerte, schrieb er folgende Worte nieder:Mir werden die Augen feucht, da ich dieses schreibe. Wo seid ihr doch hingeflohen, ihr seligen Stunde» meiner Kindheit? Warum bleibt nur das Andenken an euch dem Menschen übrig? Welche Freude überirdischer Fülle schmeckt dock' der gefühlvolle Geist der Jugend! Es giebt keine Niedrigkeit des Standes, wenn die Seele geadelt ist. Ihr, meine Thränen, sagt'S jedem guten Herzen, sagte ohne Worte, wie glücklich ein Mensch sei, der mit Gott, seinem Vater, bekannt ist und alle seine Gaben in ihrer wahren Größe schmeckt!"

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Heinrich Stilling war die größte Freude und die ganze Hoffnung seines Hauses ; denn obgleich sein Onkel Johann Stilling, ein Bruder seines Vaters, auch einen Sohn hatte, der noch dazu älter als Heinrich war, so verwendete doch Niemand besondere Aufmerksamkeit auf den selben. Er kam oft, besuchte seine Großcltern, aber wie er kam, so ging er auch wieder, nämlich ziemlich unbeachtet von Allen. Eine seltsame Sache! Eberhard Stilling war gewiß nicht parteiisch: wer kann aber dafür, wenn man sich zu einem Menschen mit seiner Liebe mehr oder weniger hingezogen fühlt, als zu einem andern? Pastor Stollbein sah wohl, daß aus Heinrich etwas Tüchtiges werden müsse, wenn man nur etwas Tüchtiges aus ihm machen würde, und das Letztere wünschte und' betrieb er gar ernstlich. Daher kam es bei einer Gelegenheit, da er in Stillings Hause war, daß er mit