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war. Ob das nun für einen solchen Knaben genng gewesen ist, oder ob noch mehr von ihm gefordert werden konnte, mögen die Leser selbst beurtheilen, jedenfalls ist es aber nicht zu wenig gewesen. Herr Pastor Stollbcin aber forderte doch mehr, wie wir gleich sehen werden. Nachdem Heinrich ungefähr ein Jahr in die lateinische Schule nach Florenburg gegangen war, so fiel es dem Pastor eines schönen TagcS ein, unsern kleinen Studenten zu eraminiren, als er ihn von seinem Stubenfenster aus vor dem Schitlhause stehen sah ; er rief ihn daher zu sich und Heinrich eilte die Treppe zu ihm hinauf.

Lernst Du auch brav, Heinrich?"

Ja, Herr Pastor!"

Wie viel verba anomala giebt es?"

Ich weiß es nicht."

Wie, Flegel, Du weißt das nicht? Es wäre nöthig, ich gäbe Dir eins aufs Ohr. 8um, possum, nun wie weiter?"

Das hab ich nicht gelernt."

He, Madlene ! ruf' einmal den Herrn Schulmeister zu mir."

Der Schulmeister kam.

Was laßt Ihr den Jungen lernen, Herr Schulmeister?"

Latein, Herr Pastor."

Da! er weiß aber doch nicht einmal, wie viel verba anomala sind?"

Weißt Du das wirklich nicht, Heinrich?" fragte ihn der Schul­meister freundlich.

Nein," sagte dieser,ich weiß es nicht."

Der Schulmeister fuhr fort:Nolo und malo was für Wörter sind das?"

Das sind verba anomala."

Und fero und volo was sind das?

Das sind auch verba anomala."