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ihm auch ganz ergeben war. Aber alle biedern Schweden schlugen sich zu Gustav Wasa und zu seinen Dalekarliern und so Farn eS zu einer Schlacht, in welcher Gustav Wasa Sieger blieb. Er wurde dafür von seinen Freunden im August desselben Jahres zum Reich s- verwcser ausgerufen. Bald fielen auch die meisten Schlösser in seine Hände und nachdem er Stockholm, Abo und Kalmar durch sein tapferes Heer erobert hatte, wurde er 1523 von den Reichsständen einstimmig zum König von Schweden erwählt, das sich nun ganz und auf ewig von der Union losriß. Christian II. aber verlor dadurch nicht allein die Krone von Schweden, sondern auch die Kronen von Norwegen und Dänemark, welche Länder nun seines Vaters Bruder, Friedrich I., auf den Thron erhoben, unter dem sich die Reformation der Kirche im Reiche der Dänen verbreitete. Friedrich l. schloß mit Gustav Wasa im Jahre 1524 einen förmlichen Frieden, worauf die Ka lmarische Uni o n vernichtet und Schweden wieder zu einem selbstständigen Reiche erhoben wurde. Gustav Wasa regierte unter dem Namen Gustav I. bis zu seinem Tode, der im Jahre 1560 erfolgte. Er hatte aber noch viele und schwere Kämpfe zu be­stehen , besonders da er die lutherische K i r ch e n vc r besse ru n g in seinem Lande einführte, die Geistlichkeit sich aber dagegen erklärte und das Volk ebenfalls dagegen aufwiegelte. Auch fiel der ab­gesetzte König Christian H. mit 10,000 Mann in Schweden ein, was ihm aber nichts nützte. Selbst eine P u l v e r v e r sch w ö r u n g ward gegen Gustav Wasa versucht, um ihn in der Kirche in die Luft zu sprengen; sein Scharfblick aber entdeckte und vereitelte diese und andere Anschläge immer im Entstehen. Sein Name wird noch heute von allen Schweden mit Stolz und Hochachtung genannt und er bleibt für uns und die Zukunft ein schönes Beispiel einer aufrichtigen, treuen und thätigen Vaterlandsliebe.