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zur Rückkehr zu bewegen. Vergeblich war ihr Bitten! Die Knaben schüttelten, um dem Vöglein die höchste Angst zu erregen, an dem Stämmchen des Strauches und warfen nach dem tödtlich gequälten Thiere. Der Hofmeister war über den rohen Sinn der ,k aben tief entrüstet; verschwieg jedoch, als er sie später traf, AllTtz- noch vor ihnen, was er soeben gesehen hatte.

Am andern Morgen ganz in der Frühe führte der Hofmeister seinen Zögling allein in den Garten. Es war aber ein wonniger Frühlingsmorgen; die Sonne blitzte ihr goldenes Licht durch das frischgrünc, thaufeuchte Blätterwerk der Bäume schöner, als durch die großen, grüngemufterten Vorhänge des Studirzimmers, und unter dieser rauschenden Decke, da wohnten die Vöglein und sangen eben jetzt von ihrem Restlein aus das schmetternde Morgenlicd, das wahre : Wachet auf!" daß es an die Ohren der Langschläfer tönte. Schweigend sühne der Hofmeister seinen Zögling die Gänge des Gartens hinab. Hermann sah ihn oft mit dem fragenden Blicke der Ungewißheit an, aber sein Herz pochte immer unruhiger, je weiter der Weg nach dem selben Winkel hinging, wo die Knaben gestern gewesen waren und die Inwohner des Rcstchens gestört hatten. Jetzt traten sie auf das Gebüsch zu; jetzt standen sie vor dem Hollunderstrauche ; laut pochte dem Schuldigen das Herz; er fühlte und bereute jetzt das Rohe seiner gestrigen Handlungsweise. Rock ein Schrill, die Acstc bogen sich auseinander da raschclre es plötzlich drin , ein Vöglein schwang sich auf und schwebte ängstlich zwitschernd über dem Strauchwerke hin und her. Es war das Vogelmännchen. In demselben Augen­blicke stürzte sich ein zweites Vöglein aus dem Strauche zu Boden und flatterte ängstlich, wie es schien, mit verrenktcir Flügeln am Erdboden.

Der Lebrcr führte ebenso schweigend den Knaben ein Stück des Wegs zurück hinter entfernteres Gesträuch. Da flog die Mutter