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ihrer harrend, erzählte ihr mit frohen Worten, wie gut es ihr gegangen war, dankte ihr für alles Vergnügen, und bat dann, die gute Fee möchte ihr erlauben, morgen noch einmal den Ball zu besuchen, da der Prinz sie sehr darum gebeten habe. Wahrend sie noch im vollen Erzählen war, klopfte es plötzlich an die Thür, und ihre zwei Schwestern riefen, daß ihnen aufgemacht würde. Aschenbrödel lief hin, und ließ sie in's Haus.

Ach, wie lange seid ihr geblieben," sagte sie gähnend und indem sie sich die Augen rieb, als ob sie eben erst aus dem Schlafe aufgewacht wäre.

Das ist nicht zum Verwundern," antwortete eine der Schwestern.Wenn du auf dem Balle gewesen wärest, würde dir die Zeit so wenig lang geworden sein, als uns. Eine wunderschöne Prinzessin war dort, so schön, wie sie nirgends auf Erden mehr gefunden werden kann. Sie war erstaunlich liebreich gegen uns und hat uns mit Zuckerbrod und Orangen beschenkt."

Als Aschenbrödel das hörte, hätte sie beinahe laut gelacht, doch bezwäng sie sich noch zur rechten Zeit und fragte nur, wie die schöne Prinzessin hieße?

Das weiß Niemand," antworteten die Stief­schwestern,denn kein Mensch auf dem ganzen Balle kannte sie. Wenn der Prinz es erfahren könnte, er gäbe mit Freuden sein halbes Königreich für die Nachricht."

Also war sie wirklich so wunderschön?" sagte Aschenbrödel lächelnd.Ach, wenn ich sie doch nur einmal sehen konnte. Bitte, bitte, liebe Schwester Anne, leihe mir nur ein einzig Mal dein Alltagskleid, damit ich morgen auf den Ball gehen und die schöne Prinzessin wenigstens von Weitem bewundern kann."