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er auf den lieben Gott, der frommen Kindern ja immer beisteht, betete zu ihm ein stilles Gcbetlein, und schlief bald darauf ruhig ein.

Am andern Morgen vertheilte die Mutter das halbe Brot unter die Kinder, gab jedem ein Stück, und sagte ihnen, sie mögten's zu Rathe halten, denn es wäre das letzte. Dann machten sich alle auf den Weg in den Wald. Die Kinder brachen ihr Brot und aßen es auf. Der kleine Däumling aber dachte: du willst dein Stück in kleine Bröckel zertheilen, und willst die Bröckel auf die Erde fallen lassen, dann thun sie wohl denselben Dienst, wie die Kieselsteine. Und wie er dachte, so that er, und streute die Bröckelchen alle zehn Schritte auf den Weg.

Die Eltern führten ihre Kinder immer tiefer und tiefer in den Wald hinein, so weit, wie sie noch niemals gewesen waren. Und als sie sich nun mitten im dichte­sten Gehölz befanden, machte der Vater ein großes Feuer an, und sagte, die Kinder sollten da bleiben bis zum Abend, dann wollte er wiederkommen und sie abholen. Nach diesen Worten ging er mit der Frau fort, und sie liefen so schnell sie konnten auf dem nächsten Wege nach Hause zurück.

Der kleine Däumling dachte: Lauft nur, ich finde mich doch schon wieder zu euch, wenn's Zeit ist.

Und als es Abend wurde, da ging der Mond auf, aber "die Eltern kamen nicht, ihre Kinder zu holen. Da fingen diese an zu weinen und zu wehklagen, der kleine Däumling aber sagte:Seid nur still, ich will Euch schon wieder nach Hause bringen!"

Die Kinder trockneten ihre Thränen, und der kleine Däumling machte sich auf, und suchte im Mondstein