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nach den Bröckelchen, die er auf den Weg geworfen hatte. Wie er aber auch suchte und suchte, er konnte sie nicht finden, denn siehe da, die tausend Vöglein des Waldes waren gekommen und hatten alle die vielen Bröcklein von der Erde aufgepickt.
Da war nun die Noth groß; die Kleinen fingen wieder an zu jammern und zu schreien, und auch der kleine Däumling wußte sich nicht mehr zu rathen und zu helfen. Doch dachte er endlich, er würde sich gleichwohl aus dem Walde herausfinden, und ging muthig unter den Bäumen vorwärts. Die Anderen stolperten so gut sie konnten nach. Anstatt aber heraus zu kommen aus dem Walde, kamen sie nur immer noch tiefer hinein, und zum Unglück machte sich auch der Sturm auf und brauste durch die Wipfel der Bäume, daß den Kleinen das Herz im Leibe zitterte vor lauter Furcht und Angst. Bald fing es auch an zu regnen; finstere Wolken verhüllten das Licht des Mondes, und es wurde so dunkel im Walde, daß man kaum noch die Haud vor den Augen sehen konnte. Die Kleinen glitten auf dem schlüpfrigen Wege aus, stolperten über alte Baumwurzeln, und liefen manch liebes Mal gegen einen alten Stamm und stießen sich Stirn und Nase wund.
„So geht es nicht mehr," sagte endlich der kleine Däumling, und klettcrle auf einen hohen Baum hinauf, um sich ein wenig in der Gegend umzusehen. Und als er nach allen Seiten umherblickte, sah er in weiter Ferne einen hellen Schimmer, gleich dem Lichte einer Kerze, und dachte, da müßte wohl ein Haus zu finden sein. Er stieg wieder vom Baume herab, und ging nun geradeswegs immer nach der Richtung zu, wo er das Licht hatte

