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umher, schnupperte rechts und links mit seiner großen Nase, und sagte endlich mit schrecklicher Stimme:

Frau, ich rieche Mcnschenfleisch!"

Ach, dummes Zeug!" erwiederte die Frau lachend, obgleich sie innerlich vor Angst beinahe verging.Den Hammelbraten wirst du riechen, den ich eben angerichtet habe!"

Schweig!" brüllte der Menschenfresier, und blickte wüthend seine Frau an, indem er sein großes blankes Messer aus dem Gürtel zog,ich rieche Mcnschen­fleisch, sage ich dir, und es ist hier etwas im Zimmer, was du mir verbergen willst!"

Und bei diesen Worten ging er geradeswegs auf das Bett zu, hob das Lacken auf, bückte sich nieder und sah nun die sieben Büblcin da liegen, die sich zitternd und bebend an einander geschmiegt hatten..

Wolltest du mich betrügen, abscheuliches Weib?" schrie er seiner Frau zu, die vor Schrecken todtenblaß geworden war.Nimm dich in Acht! Wenn du mich noch einmal zu täuschen suchst, so fress' ich auch dich auf mit Haut und Haar! Kommt hervor ihr Buben! Immer hervor! Ihr lauft mir zu recht gelegner Zeit in die Hände, denn zu übermorgen habe ich meine drei besten Freunde zu Tische gebeten, die ich mit eurem zarten Fleische bewirthen will. Also kommt!"

Die Kleinen rührten sich nicht; der Menschenfresser aber zog einen nach dem andern an den Beinen unter dem Bette hervor. Die armen Kinder vergingen fast vor Angst; sie warfen sich vor dem Menschenfresser auf die Knie nieder und flehten ihn an mit Bitten und Thrä­nen, daß er doch um Gotteswillen ihr junges Leben ver-